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Mittwoch, 22. April 2020

Hinter den Kulissen geht es weiter

Inventur in der Stadtbibliothek

Stadtbibliothek nutzt Schließzeit für Inventur und Planung neuer Formate

Auch wenn die Stadtbibliothek derzeit geschlossen ist, bleiben die Schaufenster bunt. Neben der aktuellen Gestaltung rund um Pippi Langstrumpf hängen auch alle im Rahmen des Projekts „Male ein Bild“ eingereichten Zeichnungen von Lieblingstieren im Fenster der Kinderbibliothek und wecken die Neugier der Passanten.

 

Zu den derzeitigen Tätigkeiten der Bibliotheksmitarbeiterinnen zählt nicht nur die Schaufenstergestaltung: „Wir sind natürlich weiterhin für die Leserinnen und Leser telefonisch oder per E-Mail erreichbar, klären Fragen und buchen Verlängerungen“, erläutert Mitarbeiterin Laura Siebert. „Darüber hinaus sichten und sortieren wir im Rahmen der Bestandspflege Titel und arbeiten sie gegebenenfalls technisch auf.“ Auch bei DVDs und CDs wird eine Inventur durchgeführt sowie für die Reiseliteratur eine neue Systematik erarbeitet. „Bei den Hörbüchern in der Erwachsenen-Ausleihe haben wir neue Interessenkreise vergeben, sodass bestimmte Genres, wie Krimi, Biografien oder historische Literatur, schneller gefunden werden können“, erklärt Bibliotheksleiterin Petra Micksch. Das Team erarbeitet ebenfalls neue Konzepte, beispielsweise für Bibliothekseinführungen oder das Bilderbuchkino.

 

Auch für einen gründlichen Frühjahrsputz der Regale, Möbel, Theken und weiterer Bibliotheksgegenstände boten die letzten Wochen ohne Besucher ausreichend Zeit. „Wir freuen uns darauf, die Stadtbibliothek blitzeblank und hervorragend aufgestellt sobald es möglich ist wiederzueröffnen“, so Siebert. Bis dahin können alle registrierten Leserinnen und Leser weiterhin die Online-Bibliothek „Liesa“ nutzen. Alle entliehenen Medien werden automatisch kostenfrei verlängert, wodurch keine Versäumnisgebühren entstehen. Für die Rückgabe ohne Mahnung oder Gebührenerhebung bleiben nach Öffnung der Bibliothek noch vier Wochen Zeit.

 

Die weitere Jahresplanung haben die Mitarbeiterinnen ebenfalls im Blick: „Einige Formate sind geplant, jedoch müssen wir erst einmal abwarten, wie sich die Verfahrensweise für Veranstaltungen im Freistaat zukünftig ausgestalten wird. Gerne würden wir Anfang Juni wieder zu den beliebten Ostdeutschen Krimitagen einladen, auch wollen wir unsere rege Zusammenarbeit mit Ralph Torsten Lincke weiterbetreiben und ausbauen. Inwieweit das möglich sein wird, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen“, stellt Petra Micksch in Aussicht.

 

Mit einer neueingestellten Mitarbeiterin kommt ab Ende April außerdem Verstärkung für die Kinderbibliothek. „Gerne möchten wir auch die Kitas, Horte und Schulen dazu einladen, sich nach Entspannung der Lage und Wiedereröffnung mit Wünschen und Vorschlägen zu Veranstaltungen und Formaten an uns zu wenden. Wir stehen in den Startlöchern!“, bietet Laura Siebert abschließend an.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 107

+49 (0) 3521 467207

+49 (0) 3521 467281

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