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Montag, 25. Mai 2020

„30 Jahre Sanierung der historischen Altstadt – eine Bilanz“

„30 Jahre Sanierung der historischen Altstadt – eine Bilanz“
Heft 8 aus der Reihe „Meißen plant und baut“ erschienen
Oberbürgermeister Olaf Raschke stellte heute gemeinsam mit vielen Beteiligten die Publikation „30 Jahre Sanierung historische Altstadt – eine Bilanz“ aus der Reihe „Meißen plant und baut“ vor. 
 
„Wenn wir heute auf 30 Jahre Stadtsanierung zurückschauen, blicken wir auf eine seit drei Jahrzehnten andauernde Erfolgsgeschichte zurück. 1990 ging es los mit beispielhaften Kooperationsprojekten und der Gewährung einer Summe von mehreren Millionen DDR-Mark“, erinnerte sich der Oberbürgermeister.
 
"Bis heute sind insgesamt gut 73 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln von Bund, Land, EU sowie Kommune in die Stadtsanierung geflossen. Den Erfolg dieses Mitteleinsatzes kann heute jeder sehen: eine beispielhaft sanierte Altstadt, neue Verkehrswege und eine modernisierte Infrastruktur."
 
„In den vergangenen 30 Jahren wurde in Meißen unglaublich viel geschafft. Was noch vor uns liegt, gehen wir an mit der Gewissheit, das ehedem nur Denkbare auch in das heute und morgen tatsächlich Machbare überführen zu können“, so Oberbürgermeister Olaf Raschke. „Mit der vorliegenden Publikation laden wir die interessierte Öffentlichkeit zu einem Spaziergang durch die Altstadt ein, dessen einzelne Stationen die Bauwerke sind, an denen sich am deutlichsten die Anstrengungen zum Erhalt der historischen Bausubstanz ablesen lassen.“
 
"Verbunden mit diesem ‚Spaziergang in Papierform‘ gehen Worte des Dankes an all jene Planer, Bauleute, Gestalter, Bauherren und Bürger, die das Generationenprojekt Stadtsanierung zu der bekannten Erfolgsgeschichte werden ließen, denn Meißen – die tausendjährige „Wiege Sachsens“ – lebt!"
 
Der Oberbürgermeister dankte allen Mitwirkenden für ihren Beitrag zum Gelingen der Broschüre. Beispielhaft seinen hier genannt Dr.-Ing. Claus-Dirk Langer, Lars Ditscherlein und die SEEG Meißen mbH für die inhaltliche Ausgestaltung sowie Matthias Koch, Familie Kühne, Jörg Baarß und Dr.-Ing. Knut Hauswald für die Bereitstellung zahlloser Fotografien.
 
Für Claus-Dirk Langer war die Mitwirkung an dieser Publikation eine Herzensangelegenheit, da die letzte Bilanz bereits zwei Jahrzehnte zurückliegt, in denen die Stadtsanierung enorme Fortschritte gemacht hat. Er zollte den vielen privaten Bauherren große Anerkennung, die den Mut gefunden haben, sich der teils ruinösen Gebäude anzunehmen und sie mit neuem Leben zu erfüllen.
 
Meißens langjähriger Hochbauamtsleiter Georg Krause zeigte sich persönlich sehr dankbar, dass er die Möglichkeit hatte, in dieser Position an der Gestaltung Meißens teilhaben zu dürfen. Er berichtete über seine Erlebnisse und die plötzlichen Veränderungen zur Wendezeit, die u. a. neue Gesetzlichkeiten und Normen mit sich brachten. Insbesondere der Fürsprache der Partnerstadt Fellbach war es zu verdanken, dass Meißen in dieser Phase den Status einer Modellstadt erhielt. Für ihn sind aber nicht nur die baulichen Entwicklungen in der Stadt von Bedeutung, sondern auch die Pflege der atmosphärischen Rahmenbedingungen, die eine Identifikation der Einwohner mit ihrer Stadt ermöglichen. Die vielfältigen kulturellen Angebote, die für eine Kleinstadt nicht selbstverständlichen sind, leisten einen großen Beitrag zum Wohlfühlcharakter, sodass man mit Stolz sagen kann: „Ich bin Meißner!“
 
Das 142 Seiten starke Heft ist in einer Auflage von 750 Stück erschienen und derzeit nicht im Handel erhältlich. Interessierte können sich für ein Exemplar im Bauverwaltungsamt melden.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 107

+49 (0) 3521 467207

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