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Mittwoch, 27. Januar 2021

Meißen gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus - Andacht und Kranzniederlegung am 27. Januar

Kranz
Der frühere Bundespräsident Roman Herzog hat in seiner Proklamation vom 3. Januar 1996 den 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus bestimmt. Am 27. Januar 2021 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die sowjetische Armee zum 76. Mal.

Gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde St. Afra Meißen und dem Kreisverband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten e.V. luden heute Oberbürgermeister Olaf Raschke und Bürgermeister Markus Renner zur Ehrung der Opfer mit Blumen und Kranzgebinden am Mahnmal im Käthe-Kollwitz-Park (Kerstingstraße) ein. Im Anschluss hielt Superintendent i.R. Andreas Stempel eine Andacht in der Frauenkirche.

Die Verbrechen der Nationalsozialisten, die zeitlich nicht einmal ein Menschenleben her sind, und die Millionen Opfer, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet wurden, sollen nicht in Vergessenheit geraten.

Auch die Stadt Meißen will aufmerksam machen auf das Schreckliche, das während der nationalsozialistischen Herrschaft in der Region und in Deutschland geschehen ist. Gemeinsam soll an all das Leid und Unrecht erinnert werden, das im Namen dieser Ideologie verbreitet wurde.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 107

+49 (0) 3521 467207

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