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Freitag, 29. Januar 2021

Kohlelagerplatz wird zum Naherholungsgebiet - Arbeiten am Bürgerpark Triebischtal sollen im Spätsommer starten

Entwurf Bürgerpark
Am Triebischufer zwischen Lessingstraße und Jaspisstraße haben lange Zeit Schutt und Brachflächen das Bild bestimmt. 2019 kam dann ein moderner P+R-Platz für den S-Bahn-Halt in Richtung Dresden hinzu. Nun wird es in dem angrenzenden Gelände schon bald die Möglichkeit zum Spazieren, Spielen und Verweilen im Grünen geben.

Im Oktober 2020 legte Landschaftsarchitektin Marion Brod-Kilian einen ersten Entwurf für den „Bürgerpark Triebischtal“ im Bauausschuss vor. Nun erarbeitet sie in enger Abstimmung mit dem Bauverwaltungsamt die Ausführungsplanung und bereitet die Ausschreibung für die Baufirmen vor. Die Umgestaltung des ehemaligen Kohlelagerplatzes beginnt dann nach der Beräumung im Sommer.

Hintergrund

Als im Juni 2020 die dringendsten Investitionen für den kommenden Haushalt debattiert wurden, sprach sich der Stadtrat mehrheitlich für eine Fortführung der Maßnahme Bürgerpark Triebischtal aus.

Knapp 500.000 Euro will die Stadt hier investieren, davon können voraussichtlich 80 Prozent aus dem Europäischen Fond zur Regionalen Entwicklung (EFRE) finanziert werden.

Die Vision ist ein Parkboulevard, der das gesamte Gebiet umschließt. Außerdem bieten ein Aussichtshügel, großzügige Wiesenflächen und ein Waldkabinett Freiräume für die großen und kleinen Parkbesucher.

Um die Flusslandschaft erlebbar zu machen, sollen vielfältige Zugänge zur Triebisch, wie etwa ein kleiner Strandbereich, entstehen. Weil ein Großteil des Gebietes als Überschwemmungsgebiet gilt, mussten hier auch Untere Wasserbehörde und Landestalsperrenverwaltung einbezogen werden.

Am Wall entlang der Bahnlinie laden in regelmäßigen Abständen Bänke zum Verweilen ein. Lichtstelen sorgen auch in der Dunkelheit für ein sicheres Gefühl. Im Bereich neben dem P&R-Platz Triebischtal ist eine Hundespielwiese mit Stämmen und verschiedenen Untergründen geplant, die durch eine Senke gesichert werden soll. Im Sinne einer nachhaltigen Planung dienen für neue Modellierungen in der Landschaft die bei der Umgestaltung anfallenden Abbruchmassen.

Eine naturnahe Bepflanzung mit Blumen, Gräsern und Sträuchern rundet die Gestaltung ab. Die typisch dynamische Entwicklung einer Gewässeraue gibt der Vegetation Raum und macht die Kosten und Aufwand für die Pflege überschaubar.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 107

+49 (0) 3521 467207

+49 (0) 3521 467281

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