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Donnerstag, 4. Februar 2021

Ein Ausweich für die Questenberg-Grundschule ist gefunden - Trotzdem keine Winterpause auf der Baustelle

Blick in das zukünftige Treppenhaus
Es sind gute Nachrichten, die für das größte Schulbauvorhaben der Nachwendezeit in Meißen zu hören sind. Die Questenberg-Grundschüler starten am Aritaring auch noch ins kommende Schuljahr 2021/2022 – das beschlossen die Meißner Stadträte in ihrer gestrigen Sitzung.

Auf zwei Flurstücken, angrenzend an das Gelände der Arita-Grundschule, soll demnach bis Ende August eine Interimslösung entstehen, die Platz für eine Jahrgangsstufe bietet. So können weiter alle Schüler und Lehrer der Questenberg-Grundschule an einem Standort bleiben und die vorhandenen Sport-, Spiel- und Außenanlagen nutzen. Gleichzeitig kann auch ein zusätzlicher Klassenzug mit ABC-Schützen der Arita-Grundschule wie geplant starten. Obwohl mit geschätzten rund 370.000 Euro nicht die günstigste - ist die nun gewählte deshalb die praktischste Lösung und so sprachen sich neben den Stadträten auch Schulleitung, Eltern und das Sächsische Landesamt für Schule und Bildung hierfür aus. Andere mögliche Varianten – der Umzug nur eines Jahrgangs an die teilweise fertiggestellte Questenberg-Grundschule oder der Umzug eines Jahrgangs in die Container am Franziskaneum – wurden damit verworfen.

Nach den Winterferien 2022 wird die Questenberg-Grundschule dann bezugsfertig sein. Beim derzeitigen Bauverzug von rund vier Monaten ist bis dahin auch noch ein Puffer eingeplant. Es können schließlich durch den anhaltenden Lockdown weitere Unwägbarkeiten drohen.

Auf der Großbaustelle am Questenberg sieht man indes keinen Grund zum Innehalten. „Die Gewerke geben mit ihren Leuten trotz der pandemiebedingten Einschränkungen und teilweise widrigster Witterungsbedingungen wirklich alles für dieses anspruchsvolle Vorhaben“, betont Ronny Moll, Projektverantwortlicher im Meißner Bauamt. „Dafür gilt allen Beteiligten ein herzlicher Dank.“

Die Baukosten von voraussichtlich rund 15,5 Mio. Euro sollen eingehalten werden. Auch ein weiterhin zügiger Bauverlauf ist das Ziel. Etwa 13 Mio. Euro sind bereits an die beteiligten Baufirmen vergeben. So konnte noch zum Jahresende der Rohbau des künftigen Neubaus, ebenso wie die Holzbauarbeiten, abgenommen werden. Im Altbau sind die Steinmetz- und Natursteinarbeiten beendet, der Turnhalle fehlt nur noch der Innenausbau. Eine extra eingerichtete Bauheizung sorgt dafür, dass die Ausbaugewerke auch die Wintermonate uneingeschränkt nutzen können. Für die Außenanlagenbauer ist die Arbeit an den Lehmböden auf dem stark abschüssigen Gelände bei den kalten Temperaturen eine enorme Herausforderung.

Von solchen Anstrengungen sollte in einem Jahr nichts mehr zu sehen sein. Dann hat Meißen allen Widrigkeiten zum Trotz einen weiteren wichtigen Schritt in einer beispiellosen Schulbauoffensive geschafft.

Unterstützt wird diese durch Fördermittel aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung EFRE für den Altbau, dem Programm Stadtumbau für Turnhalle und Freianlagen sowie aus dem Landesprogramm Schulische Infrastruktur für den Neubau der Schule. Die Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 107

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