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Mittwoch, 30. Juni 2021

Achtung AUS STEL LUNG! - Mobiles Ausstellungsprojekt in Meißen schlägt Brücken zu Kunstverein und Stadtmuseum

Alter Passat mit Ausstellungslettern auf Dach vor blauem Himmel und Wiese
Kunst und Geschichte zwischen Stadt und Land – unter diesem Motto verbinden sich am 3. Juli drei sehr verschiedene Ausstellungsformate. Kunstverein und Stadtmuseum bieten im Rahmen der „Heißzeit – Meißner Kultursommer 2021“ dem mobilen Ausstellungsprojekt PASSAT interessante Anknüpfungspunkte – und umgekehrt!

Mit großen Lettern AUS STEL LUNG wirbt ein alter Passat als mobiles Museum für „one-to-one“ Begegnungen mit Kunstwerken von sieben Künstlerinnen und Künstlern, die auf ganz unterschiedliche Weise Wahrnehmungen von Beschleunigung, Stillstand und Veränderung verarbeiten. Das Kunstprojekt mit Arbeiten von Mara May & Francis Kamprath (Weimar), Helmut Smits (Rotterdam), Yoav Admoni (Berlin/ Tel Aviv), Sofia Dona (Athen/ München), Marcus Große (Potsdam) und Amac Garbe (Dresden) wurde von Ina Weise und Christian Göthner, lfm² Leipzig, entwickelt, vom Kreativfonds der Bauhaus-Universität Weimar sowie der Landeshauptstadt gefördert und wird nun im Rahmen des Jubiläums 30 Jahre Kunsthaus Dresden präsentiert.

„Der Kunstverein Meißen freut sich über das mobile und humorvolle Kunstprojekt, welches nicht nur mit übergroßen Buchstaben auf einen beengten Ausstellungsraum aufmerksam macht, sondern mit seiner überzogenen Präsenz im öffentlichen Raum gleichzeitig Verknüpfungen zu weiteren wieder geöffneten Kulturräumen der Stadt herstellt“, erklärt Matthias Lehmann vom Kunstverein Meißen.

Im Kunstverein selbst geht am 3. Juli das Residenzstipendium der international agierenden Künstlerin Gaby Taplick um 17 Uhr mit Finissage und Künstlerinnengespräch zu Ende. Mit dem Residenzstipendium und der Ausstellung trägt der Kunstverein Meißen zur Förderung junger künstlerischer Positionen bei und schafft es gleichzeitig, Kunst in ländlichen Regionen präsent zu machen und zu vermitteln. Zwischen 12 und 14.30 Uhr gastiert der PASSAT vorm Kunstverein und lädt von 15 bis 17.30 Uhr dann auf dem Heinrichsplatz vor dem Stadtmuseum ein.

„Angesprochen hat mich zunächst das „nomadische Moment“ – der Künstler als Wanderarbeiter? Mit der Arbeit verbunden sind ebenso sehr gegensätzliche Dinge: eine mobile Ausstellung, die doch vor Ort ist, die inmitten der Natur oder im Urbanen stattfinden kann, aber auch sieben verschiedene Künstlerinnen und Künstler, die ganz allein und für sich wahrgenommen werden können – und das auf engstem Raum“, sagt Museumsleiterin Linda Karohl-Kistmacher.

Die Türen stehen auch in ihrem Haus für einen spannenden Einblick zwischen urbanem und ländlichem Raum offen. In der Sonderausstellung „Silberglanz und weiße Erde“ rückt das Stadtmuseum ein bislang weniger bekanntes Kapitel der regionalen Geschichte in den Mittelpunkt: den hiesigen Bergbau, der bis heute sichtbare Spuren im Stadtbild und der umliegenden Landschaft hinterlassen hat.

„Es ist klasse, dass sich das mobile Kunstprojekt aus Dresden zu uns auf den Weg macht und uns zu ganz unterschiedlichen Auseinandersetzungen mit ´Ausstellung´, zeitgenössischer Kunst und Stadtgeschichte in Meißen anstiftet. Auf dass mit dem PASSAT unser Kultursommer weiter an Fahrt aufnimmt!“, so Kulturreferentin Sara Engelmann

Weitere Infos zum mobilen Kunstprojekt PASSAT unter: https://inaweise.de/passat/

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 107

+49 (0) 3521 467207

+49 (0) 3521 467281

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