Wirtschaftsentwicklung in Meißen 2011 und Ausblick 2012
Meißens Wirtschaftsförderer Martin Raupp zieht Bilanz: "Das Gewerbe- und Industriegebiet Meißen-Ost füllt sich zunehmend und zahlreiche neue Arbeitsplätze entstehen. 2011 war die Entwicklung besonders gut", resümiert er knapp.
Die Liste der Zahlen, die das Jahr brachte ist lang:
"Solche Ansiedlungen im produzierenden Bereich, dem so genannten sekundären Sektor, sind für Meißen besonders wichtig, weil damit auch viel Nachfrage im Dienstleistungsbereich, dem tertiären Sektor, nachfolgt", erklärt Martin Raupp und ergänzt: "Das bedeutet, dass auch das Handwerk und viele andere Dienstleister durch Wartungsaufträge, Installationsaufträge usw. davon profitieren."
Fazit: 2011 sind damit allein im Gewerbegebiet circa 200 neue Arbeitsplätze entstanden, verbunden mit Investitionen von rund 18 Millionen Euro.
2012: Es gibt weitere Anfragen für das Gewerbegebiet, insgesamt stehen 8.000 m² in Verhandlung. Darüber hinaus soll in der Fabrikstraße ein EXPERT Markt etabliert werden, das zugehörige Planverfahren ist bereits in vollem Gang.
Die in 2012 vorgesehenen Investitionen Meißner Unternehmer werden neue Arbeitsplätze entstehen lassen. Allein durch den Bau der zusätzlichen Behindertenwerkstatt kommen 120 neue Arbeitsplätze dazu. Durch die Realisierung des Fabrikneubaus der Pfrang-Tec GmbH weitere 20.
"Derzeit lassen die Auskünfte der Unternehmer in Meißen, trotz aller nationaler Aussagen zum Wirtschaftswachstum, für 2012 eine optimistische Aussicht zu. Die ostdeutsche Wirtschaft hat sich offensichtlich etwas abgekoppelt. Hier wird bereits wieder Wachstum verzeichnet. Dank der innovativen Unternehmen am Standort sind wir zuversichtlich, dass die Stadt Meißen auch in den nächsten Jahren eine wirtschaftlich stabile Entwicklung erfahren wird", schätzt Raupp ein.
Dabei ist für ihn die vollständige Eröffnung der Neumarkt-Arkaden im Frühjahr von besonderer Bedeutung, "weil damit zahlreiche neue Arbeitsplätze im geringer qualifizierten Bereich entstehen." Die mit diesem Fachmarktzentrum verbundene Zentralitätssteigerung und Magnetfunktion Meißens auf das Umland, stärkt die mittelzentrale Funktion unserer Kreisstadt. "Im Verbund mit vielen anderen Projekten und Anstrengungen, wie dem geplanten S-Bahn-Ausbau, wird Meißen attraktiver und kann sich vom allgemeinen demografischen Trend weiter lösen", so der Wirtschaftsförderer abschließend.

Inga Skambraks
Pressesprecherin
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