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Donnerstag, 5. Dezember 2013

Vier neue Stolpersteine verlegt - Gedenken an ehemalige jüdische Bürger Meißens

Stolpersteine
In Meißen wurden vier weitere Stolpersteine für ehemalige jüdische Bürger verlegt. Der Kölner Künstler Gunter Demnig brachte einen Stolperstein für Rosa Cohn vor dem Haus Roßmarkt 1 in den Boden. Zwei weitere Stolpersteine für Bernhardt und Frieda de Levie wurden an der Großenhainer Straße 13 verlegt. Dazu war der 80-jährige Neffe des Ehepaares Dr. Ari de Levie aus New York angereist. Zudem wurde für Marie Moskowitz in der Hafenstraße 29 der neugelegte Stolperstein enthüllt. 

Die Meißner Bürgerinitiative Stolpersteine will an die über 80 Meißner Juden erinnern, die Opfer der Ideologie des Nationalsozialismus wurden. Seit 2012 hat sie das Ziel, diesen Personen ihre Identität und ihr Schicksal zurückzugeben. Mit jedem neuen Stolperstein soll eine Erinnerung enstehen. Durch die Verlegung von Stolpersteinen und Veranstaltungen will man gezielt auf die einzelnen Schicksale aufmerksam machen, damit sie nicht vergessen werden.

Der Kölner Künstler Gunter Demnig verlegte seit 1994 europaweit über 37.000 Stolpersteine für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Die Stolpersteine vor der Haustür erinnern durch tägliches „Stolpern“ an die betroffenen Personen. Demnig sagt: „Auf dem Stolperstein bekommt das Opfer seinen Namen wieder, jedes Opfer erhält seinen eigenen Stein, seine Identität, sein Schicksal“. Im Oktober 2012 wurden die ersten zwei Stolpersteine in Meißen für das Ehepaar Mosszizki verlegt.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 106 

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