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Dezernat III

Neben dem Stadtbauamt, der Unteren Bauaufsichtsbehörde und dem Bauhof ist dem Baudezernat die Stabstelle Bauverwaltung zugeordnet. Diese ist direkt dem Baudezernenten unterstellt und umfasst die Schwerpunkte:

Sekretariat

Kontakt: Kerstin Fischer, Tel.: +49 (0) 3521 467 181, E-Mail

 

Beiträge & Abwassergebühren

Kontakt: Sabine Wünsche, Tel.: +49 (0) 3521 467185, E-Mail 

 

Kontakt: Harald Kretzschmar, Tel.: +49 (0) 3521 467183, E-Mail

 

Sachgebiet Stadtplanung

Kontakt: Katrin Diersche, Tel.: +49 (0) 3521 467175, E-Mail

 

  • Bauleitplanung
  • Bebauungspläne/Vorhabenbezogene Bebauungspläne
  • Integriertes Stadtentwicklungskonzept (InSEK)
  • Rahmenplanung
  • Stadtentwicklungskonzepte
  • Stadtsanierung
  • Stadtgestaltung
  • Stadtbildpflege

Kontakt: Marina Jach, Tel.: +49 (0) 3521 467174, E-Mail

 

  • Bauleitplanung
  • Bebauungspläne
  • Rahmenplanung
  • Stadtsanierung
  • Stadtgestaltung
  • Stadtbildpflege
  • Besonderes Städtebaurecht

Kontakt: Katja Lamnek, Tel.: +49 (0) 3521 467187, E-Mail

Öffentliche Bekanntmachungen

Stadtsanierung

Das Baudezernat ist zuständig für die Belange der Stadtsanierung in den drei Sanierungsgebieten:

"Historische Altstadt“,
"Niederfähre/Vorbrücke“ und
„Meißen-Cölln“.

In diesen Stadtteilen gilt das besondere Städtebaurecht (Sanierungsrecht) nach dem Baugesetzbuch (BauGB). Die Eigentümer von Liegenschaften innerhalb dieser Gebiete sind daran gebunden.

Bauvorhaben im Sanierungsgebiet, die die Errichtung, Änderung, Nutzungsänderung oder Beseitigung von baulichen Anlagen und erhebliche oder wertsteigernde Veränderungen zum Inhalt haben, sind genehmigungspflichtig. Die Untere Bauaufsichtsbehörde nimmt Anträge entgegen und reicht Genehmigungen aus.

Kontakt: E-Mail

Sanierungsberater

Sanierungsberater der Stadt Meißen ist die SEEG Meißen mbH.  Sie unterstützt die Durchführung der Sanierung und Modernisierung in den o. g. Gebieten. 

Im Sanierungsgebiet besteht die Möglichkeit, auf Antrag Baukostenzuschüsse zu erhalten. Eigentümer können außerdem erhöhte steuerliche Abschreibungen nach Einkommensteuergesetz in Anspruch nehmen.

Kontakt: SEEG Meißen mbH, Elvira Grübler, Tel.: +49 (0) 3521 474381, E-Mail

Stadtumbau-Ost

Das Bundesförderprogramm Stadtumbau-Ost unterstützt den Rückbau von Wohnungen, die Aufwertung von Gebieten und Notsicherungsmaßnahmen.
Meißen hat zwei Stadtumbaugebiete:

Arbeitsgemeinschaft historische Städte

1973 haben sich die Städte Bamberg, Lübeck und Regensburg zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Das damals formulierte Ziel war: „Möglichkeiten auszuloten und Denkanstöße zu geben, wie der gesamtheitliche Erhalt der historischen Altstädte im Einklang mit wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen erreicht werden kann.“ Seit 1991 gehören der Arbeitsgemeinschaft die drei ostdeutschen Städte Görlitz, Meißen und Stralsund an. Die 1973 formulierten Ziele haben auch nach 1989 nicht an Aktualität verloren. Vor dem Hintergrund finanzieller Zwänge in Bund, Ländern und Kommunen wurden gerade jetzt die Probleme der komplexen Erneuerung historischer Altstädte sichtbar. Die Arbeitsgemeinschaft wird sich zukünftig aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen in Hinsicht auf Belange denkmalgeschützter und historischer Altstädte mehr einer möglichen Einflussnahme auf die Planungs-, Förder- und Finanzgesetzgebung widmen. Sie versteht sich als Sprecherin vieler deutscher Städte mit ähnlichem kulturellem Erbe, die sich für dessen Erhaltung, Erneuerung und Entwicklung einsetzen.

Seit 1999 haben sich außerdem 20 sächsische Städte zur „Arbeitsgemeinschaft Historischer Städte in Sachsen“ zusammengeschlossen, die auf Landesebene ähnliche Ziele verfolgt.

Kontakt: E-Mail

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2007 – 2013

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
Die Europäische Union unterstützt mit dem Fonds für regionale Entwicklung Maßnahmen und Instrumente der Stadtentwicklung, die urbane Qualität sichern, erhalten und weiterentwickeln sowie stabile infrastrukturelle Voraussetzungen für das Zusammenleben der künftigen Generationen schafft.

Grundlage der Förderung sind gebietsbezogene integrierte Handlungskonzepte, die deutlich machen, wie vernetzt die Strukturen miteinander sind und wie sich die einzelnen Handlungsfelder gegenseitig bedingen.

Fördergebiet Meißen: Cölln / Niederfähre

Der Entwicklungsbereich Cölln/ Niederfähre in Meißen hat erhebliche Defizite in der sozialen und technischen Infrastruktur aber auch im Stadtbild, das vielerorts durch Brachen, Leerstand und unzureichend gestaltete öffentliche Räume gekennzeichnet ist.

Weiterhin ist eine deutliche Abweichung der Bevölkerungsentwicklung und Altersstruktur von der Gesamtstadt zu verzeichnen. Es gibt einerseits einen hohen Anteil an älterer Wohnbevölkerung; andererseits auch einen großen Anteil an sehr junger Bewohner. Dies führt zu sozialen Problemen und zur Schwächung des gesamten Stadtteils.

Diese Erkenntnisse wurden gemeinsam mit vielen privaten Akteuren, Vereinen, Verbänden, Organisationen, Schulen, den Wohnungsbaugesellschaften und städtischen Ämtern und vielen weiteren wie zum Beispiel gebietsansässigen Firmen diskutiert und beraten. Auf den demographischen Wandel soll mit einem Aus –und Umbau der sozialen Infrastruktur geantwortet werden.

Der Freistaat Sachsen stellt aus dem EFRE – Stadtteilentwicklungsprogramm 5.724.044 € für die Umsetzung von Strukturmaßnahmen zur Verfügung, die das Gebiet wieder zu einem attraktiven Stadtteil führen sollen. Die Stadt Meißen erbringt einen Eigenanteil in Höhe von 1.973.441 €.

Kontakt: Sabine Wünsche, Tel.: +49 (0) 3521 467185, E-Mail

EUROPÄISCHER FONDS FÜR REGIONALE ENTWICKLUNG 2014 - 2020 MEISSEN-WEST/ALTSTADT

EFRE-Logo
Der ausgewiesene Entwicklungsbereich Meißen-West/Altstadt hat erhebliche Defizite in der Ener­gieeffizienz seiner Gebäude und der Infrastruktur, in den Bereichen Umwelt und Ressourceneffizi­enz und bei der wirtschaftlichen und sozialen Belebung der Stadtquartiere. Insbesondere die Abwanderung aus der Triebischvorstadt und die Konzentration von ALG-2-Empfängern und Wohngeldempfängern sowie ein relativ hoher Anteil an Kindern in diesen Bereichen machen entsprechende Korrekturmaßnahmen erforderlich.

Hinzu kommt insgesamt eine deutliche Abweichung der Bevölkerungsentwicklung und Altersstruk­tur von der der Gesamtstadt. Der Einwohnerrückgang in den letzten Jahren ist überdurchschnittlich (in der Triebischvorstadt um 50 %!) und die Altersstruktur weist einen auffälligen Trend zur territorialen Auffächerung auf: ein hoher Anteil von Familien mit Kindern in den Tallagen des Gebietes (Altstadt, Triebischvorstadt und Triebischtal) und ein hoher Anteil von Senioren auf den Höhenlagen (Plossen). Daraus ergibt sich unter anderem, dass im Entwicklungsbereich stärker als im übrigen Stadtgebiet auf die Bedürfnisse der sehr jungen und der sehr alten Einwohner reagiert werden muss.

Das IHAK sieht vor, diesen Defiziten in drei Handlungsfeldern zu begegnen und das Gebiet wieder zu einem attraktiven und funktionierenden Stadtteil zu entwickeln, was aufgrund der zentralen La­ge des Bereiches von besonderer Bedeutung ist.

Auf die mangelhafte Energieeffizienz wird zunächst mit einem gesamtstädtischen Energiekonzept, energetischen Untersuchungen in Beispielquartieren (nicht Bestandteil des EFRE-Kostenplanes) und einzelnen Pilotprojekten geantwortet. Diese umfassen die energetische Ertüchtigung einzelner Gebäude, die Schaffung energieeffizienter Wärmeversorgungsanlagen und die Minderung ver­kehrsbedingter CO2-Emissionen. Großer Bedeutung wird dabei auch der Schaffung von Grünzü­gen beigemessen (Reduzierung der Überwärmungstendenzen), die ihre Wirksamkeit in allen Handlungsfeldern des IHAK entfalten.

Das zweite Handlungsfeld zielt auf die Aktivierung vorhandener Ressourcen im Gebiet, sei es bei den kulturtouristischen Angeboten oder den städtebaulichen Potenzialen zur Schaffung einer "grü­nen Infrastruktur". Aufwertung und möglichst Vernetzung der städtischen Grünflächen sowie touristische Erschließung des Gebietes mit zeitgemäßer multimedialer Technik sind hier die Schwer­punkte.

Im dritten Handlungsfeld (Armutsbekämpfung) wird mit entsprechenden Maßnahmen auf die de­mografischen und sozialen Defizite des Stadtbereiches reagiert. Die hier vorgesehenen Projekte an der Questenberg-Grundschule, den Spielplätzen, Brachflächen (Kohlelagerplatz) und Vorhaben zur wirtschaftlichen Belebung müssen jedoch untersetzt werden durch Maßnahmen, die direkt in den sozialen Bereich eingreifen. Deshalb ist es von größter Wichtigkeit und auch vorgesehen, dass die drei sozialen Schwerpunkt-Stadtteile Altstadt, Triebischvorstadt und Triebischtal künftig eine weitere Unterstützung aus dem Programm des europäischen Sozialfonds (ESF) erhalten. Darüber hinaus sind im Triebischtal umfangreiche Maßnahmen zum Hochwasserschutz (Reaktion auf die Schlammlawinen vom Juni 2014) vorgesehen, die jedoch nicht Bestandteil dieser EFRE­ Antragstellung sind.

Ansprechpartner

Frau Sabine Wünsche
Tel.: +49 (0) 3521 467185, E-Mail

Herr Harald Kretzschmar
Tel.: +49 (0) 3521 467183, E-Mail

Frau Katrin Diersche
Tel.: +49 (0) 3521 467175, E-Mail

Frau Marina Jach
Tel.: +49 (0) 3521 467174, E-Mail

Frau Katja Lamnek
Tel.: +49 (0) 3521 467187, E-Mail

Sanierungsberatung

SEEG Meißen mbH, Frau Elvira Grübler
Tel.: +49 (0) 3521 474381, E-Mail