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Donnerstag, 12. April 2018

Ideen für die Passage zwischen Neugasse und Neumarkt - Künstlergruppe „fehlformat“ überzeugt mit Mosaiken zur Stadtgeschichte

Fehlformat
Die Gruppe „fehlformat“ aus Berlin ist der Gewinner des diesjährigen Gestaltungswettbewerbs der Stadt Meißen. Damit erhalten die Künstler 20.000 Euro zur Umsetzung ihrer Gestaltungsidee für die Fußgängerpassage zwischen Neugasse und Neumarkt.

Ihr Vorschlag überzeugte die Jury: Ein Zeitstrahl folgt der Stadtgeschichte Meißens von der Gründung bis zur Moderne. Illustriert wird er mit stadttypischen Motiven wie einem Stadtplan aus der Gründerzeitphase, dem Dom zu Meißen, der Tradition des Weinanbaus und dem Meißener Porzellan. Gestaltungselemente sind neben Malerei auch Fliesen- und Porzellanmosaiken. Die Farbgebung soll in Anlehnung an das weltberühmte Meißner Porzellan in weiß und blau gehalten werden. Kleine Texte vermitteln zudem wissenswertes rund um die einzelnen Themen.

Die freischaffenden bildenden Künstler von „fehlformat“ beschäftigen sich mit Malerei, Drucktechniken, Fotografie, Skulptur, Intervention, Kunst am Bau und konzeptuellen Ansätzen. Großflächige Gestaltungen für die Deutsche Bahn AG am Hauptbahnhof in Halle (Saale), Häuserfassaden in Berlin oder die Innenräume des Diakonie-Zentrums in Kassel zählen zu ihren Referenzen.

Die Umsetzung ist für den Spätsommer 2018 geplant und wird aus Mitteln der Stadtbebauförderung unterstützt.

Hintergrund:

Zur weiteren Aufwertung des öffentlichen Raumes mit interessanten Kunstprojekten rief das Amt für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur, gemeinsam mit der SEEG Stadtentwicklungs- und Stadterneuerungsgesellschaft Meißen mbH, im Spätsommer 2017 die zweite Runde des Meißner Gestaltungswettbewerbes aus.

Ziel des jährlich stattfindenden Wettbewerbes ist es, dauerhafte Kunstwerke unterschiedlicher Art im öffentlichen Raum zu installieren. Damit sollen neue, attraktive Blickpunkte entstehen, die die stilistische Vielfalt der traditionsreichen Kunst- und Kulturstadt Meißen auch an öffentlichen Plätzen wiederspiegeln.

Nach dem Pylon am Brückenkopf der Altstadtbrücke stand diesmal die Fußgängerpassage zwischen Neugasse und Neumarkt im Mittelpunkt des Wettbewerbs. Der gegenwärtig wenig attraktive Durchgang stellt eine wichtige Verbindung zwischen dem S-Bahn Haltepunkt Altstadt sowie dem Meißner Stadtzentrum dar und wird täglich von zahlreichen Passanten genutzt.

Den Künstlern war freigestellt, wie sie die Flächen in Szene setzen. Maßgeblich war allein, dass die künstlerische Installation kreativ, langlebig, professionell angebracht und dem Motto entsprechend gestaltet ist. Das lautete in diesem Jahr: „Zu Hause in Meißen", passend zur gleichnamigen Meißen-Kampagne der SEEG.

Um Kunstschaffende auf den Wettbewerb aufmerksam zu machen, wurden Kunstvereine, Künstlerverbände sowie Kunsthochschulen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Berlin aufgerufen, sich zu beteiligen. Zudem wurden Informationen zum Wettbewerb in Kunstzeitschriften veröffentlicht.  

15 Kunstschaffende aus ganz Deutschland sind dem Aufruf gefolgt und haben völlig unterschiedliche Gestaltungsvorschläge eingereicht – von klassischen Ornamenten bis hin zum modernen grafischen Stil - in Neonfarben und fluoreszierend. Von allen Entwürfen wählte die Jury aus Oberbürgermeister Olaf Raschke, der Geschäftsführerin der SEEG, Birgit Richter, Stadtmarketingchef Christian Friedel, Stadtplanern und Meißner Bürgern die fünf Besten in die zweiten Runde. Mit ihrer Idee setzte sich die Gruppe „fehlformat“ letztendlich gegen die vier Mitbewerber durch.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 106 

+49 (0) 3521 467207

+49 (0) 3521 467281

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