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Montag, 17. Juli 2017

Bau an der Nicolaibrücke - Stadt investiert weiter in Hochwasserschutz

Nicolaisteg
Die bereits in der vergangenen Woche begonnenen Arbeiten an der Nicolaibrücke gehen gut voran. So konnte am 13. Juli die Brückenkonstruktion mithilfe eines Kranes in 6 Stunden von ihrem ehemaligen Standort abtransportiert werden. Ziel der Arbeiten ist es, das Hochwasserschutzniveau HQ 100 zu erreichen und die Durchfahrtshöhe für die Gewässerunterhaltung zu gewährleisten.

Dafür muss die Nicolaibrücke um ganze 50 cm angehoben werden. Der Nicolaisteg wird, nachdem das neue Brückenteil seinen Bestimmungsort erreicht hat, über entsprechende Rampen an die Brücke angeschlossen, so dass diese weiterhin barrierefrei nutzbar ist.

Neben der Brücke selbst und den entsprechenden Versorgungsleitungen, die die Brücke bisher schon zur Triebischüberquerung nutzen, muss auch eine Fernwärmetrasse angehoben werden. Aus dem Grund werden die Hauptträger der neuen Brückenkonstruktion aus zwei Tragrohren mit einem Durchmesser von ca. 60 cm gebildet, in die die Fernwärmerohre später eingeschoben werden.

Die Brückenkonstruktion besteht vollständig aus Stahl und wird durch die Firma Stahl- und Maschinenbau Graf in Meißen vorgefertigt. Nach Erhöhung der Widerlager wird die Brücke voraussichtlich in der 34. Kalenderwoche mithilfe eines Kranes montiert.

Die Brücke ist ca. 15 m lang und zwischen den Tragrohren 2,70 m breit. Sie ist nur für den Fußgänger und Radverkehr vorgesehen, kann im Havariefall aber auch von Fahrzeugen befahren werden.

Den Gesamtauftrag hat die Fa. Backer-Bau aus Hainichen zum Angebotspreis von 380.000 Euro erhalten. Die Fertigstellung ist bis Ende September 2017 geplant.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 106 

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