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Dienstag, 28. November 2017

Stolpersteine in der Elbstraße verlegt

Stolpersteine
Am 28. November hat der Kölner Künstler Gunter Demnig im Beisein von Bernd Oehler und weiteren Mitgliedern der Bürgerinitiative Stolpersteine, Bürgermeister Markus Renner, Stadträten und Schülern der Freien Werkschule drei neue Stolpersteine in Meißen verlegt.

In der Elbstraße 32 hatten Wilhelm und Elisabeth Heymann ihren letzten frei gewählten Wohnsitz. Sie gehörten zu den bekanntesten Kaufmannsfamilien Meißens ehe sie nach Thersienstadt deportiert und dort ermordet wurden.

Vor dem Eingang Elbstr. 26 entstand ein Stolperstein für Marie Auguste Sachs, die mit über 80 Jahren nach Theresienstadt deportiert und dort ebenfalls ermordet wurde. Familie Sachs hatte sich seit 1883 für Meißen verdient gemacht. Für die noch zu erforschenden weiteren Familienmitglieder sollen an beiden Stellen zusätzlich jeweils zwei Platzhaltersteine verlegt werden, die dann 2018 durch die Verlegung eines eigenen Stolpersteines ersetzt werden sollen.

Mit eindringlichen Worten wandte sich Pfarrer Bernd Oehler an die Anwesenden. Auf das sich das Geschehe niemals wiederhole, müsse man die Erinnerung lebendig halten. Nur wer in seine Abgründe blicke, könne auch das Gute leben.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 106 

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