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Freitag, 24. September 2021

„Heißzeit“ – Ausklang auf den Spuren des Porzellanweges - Künstler zeigen mit Beflaggung den Wandel der Görnischen Gasse

goernische
Der Meißner Kultursommer „Heißzeit“ startet in die letzten Stunden. Viele neue Formate und Ideen tauchten in den vergangenen drei Monaten in der Stadt auf. Immer verbunden mit dem Wunsch, etwas von diesem erfrischenden kulturellen Aufwind mit in die kommende Zeit zu nehmen. Zum kleinen Finale zeigen sechs Meißner Künstler mit einer Straßengalerie auf dem Porzellanweg Flagge und weisen auf das bereits Geschaffte in der Görnischen Gasse hin.

Die Belebung der kleinen Nebenstraße ist gelungen - dank Visionen, Kunst und viel Beharrlichkeit. 

„Flagge zeigen, Potential erkennen und weiter entwickeln!“, so bringt es Olaf Fieber auf den Punkt. „Ja, mit bunten Fahnen wird derzeit in der Görnischen Gasse ein Gebiet abgesteckt, ein besonderes Areal sichtbar gemacht. Und es weht auch ein Stück Erinnerung mit.“ Vor einigen Jahren zierten noch zahlreiche Fensterbilder des Künstlers die sanierungsbedürftigen Häuser und luden dazu ein, die Gasse zu erkunden. Mit Erfolg. Bis auf ein Fensterbild sind alle verschwunden. Seit der Gründung der Künstlergruppe „Weißer Elefant“ vor zehn Jahren im Haus Nummer 4 entwickelt sich die Görnischen Gasse Schritt für Schritt zu einem Kleinod. Immobilie für Immobilie wurde liebevoll saniert. Leben und Kunst zogen ein. Hier findet man das Comic-Studio des Belgiers Bart Lefebure, die Galerie Himmlisch der Künstlerin Christina Koenig, das Porzellanatelier Andreas Ehret aber auch die Geigenbauerwerkstatt Zillmann und Milbradt und das Klavierstudio Meißen. Die kleine Gasse mit Geschichte und Geschichten strahlt hell und zuversichtlich.

„Hier schlummern nicht nur Potentiale, sondern auch Visionen und es ist ein großes Glück für die Görnische Gasse und die ganze Stadt, dass die Künstler über die Jahre so viel in Bewegung gebracht haben und jetzt auch den Kultursommer mit ganz unterschiedlichen Formaten belebt und bereichert haben“, schwärmt Kulturreferentin Sara Engelmann. „Mit Sicherheit zieht die Görnische Gasse in Kürze weitere Künstlerinnen und Künstler an und Flaneure in ihren einzigartigen Bann.“

Im Rahmen der „Heißzeit“ luden die Künstler der Görnischen Gasse diesen Sommer zu Lesungen, Vorträgen und Workshops rund um das Weiße Gold, Ikonenmalerei, Comics zeichnen und eine Schreibwerkstatt. Schauplätze waren nicht nur die Ateliers, sondern auch die Galerie Himmlisch und der Pocket-Park, das einmalige Porzellan-Wohnzimmer unterhalb der Justusstufen.

Begleitend dazu entwarf Christina Koenig eine Spürnasen-Rallye für clevere Kids, die auch nach dem Kultursommer in ihrer Galerie, dem Atelier Ehret, der Stadtbibliothek und der Touristinformation zu finden ist und junge und jung gebliebene Besucherinnen und Besucher zum Entdecken der historischen und künstlerischen Perspektiven in der Gasse einlädt.

 „Die bisherigen Kunstinstallationen in der Görnischen Gasse finden bei Besuchern und Passanten sehr gute Resonanz. Insbesondere die Einheimischen freuen sich über die Wiederbelebung dieser wichtigen Gasse in der Meißner Altstadt, die so lange auf sich warten ließ“, unterstreicht Christina Koenig das Engagement der Künstlerinnen und Künstler. Ein weiterer Schritt hierzu sind die geplanten Verweilinseln, die in Kürze in der Gasse zum Verschnaufen und Innehalten einladen werden.

 

„Neustart Kultur! Täglich und gerade nach der pandemischen Zeit ist es wichtig, nicht Mut und Kraft zu verlieren, kreative Lebens- und Lebensumwelten zu schaffen. Zeigen wir also Flagge und entwickeln uns und die attraktive Verbindungsachse zwischen dem Triebischtal und der Altstadt Meißens weiter“, wünscht sich Olaf Fieber. 

 

„Heißzeit“ – der Meißner Kultursommer 2021 wird im Programm „Kultursommer 2021“ durch die Beauftrage der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Mitteln aus NEUSTART KULTUR gefördert. Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
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