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Keramikstandort Meißen

Vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt

Die Porzellanstadt Meißen verfügt über keramisches Know-how in allen Bereichen. Von der Rohstoffgewinnung, Gebrauchs- und Geschirrkeramik, Sanitärporzellan, Fliesenherstellung, technischer Keramik, Medizintechnik bis zu edelstem Prozellan ist alles am Standort vertreten.

Meißen ist daher weltweit einer der wichtigsten Standorte für Porzellan und die keramische Industrie.

Keramische Betriebe

Keramische Betriebe
1 - Keramische Fabrik "Bidtelia" Meißen GmbH
  • Herstellung von keramischen Glasuren und Farben sowie keramischen Filtern
  • Herstellung von Ofenkacheln sowie Baukeramik nach historischen Vorbild
    www.bidtelia.de
2 - MicroCeram GmbH
  • Niederdruckspritzgießen von keramischen Bauteilen (z.B. Laser– und Sensorteile, Bauteile für die Medizin– und Analysetechnik, Prothetik…)
    www.microceram.de
3 - TKC Technische Keramik GmbH
  • Niederdruckspritzgießen von keramischen Hochleistungsstoffen, technische Keramik, Bauteile für die Medizin– und Analysetechnik, Bauteile für Ventiltechnik,Kühltechnik etc.
    www.tkc-keramik.de
4 - Rath GmbH
  • Herstellung von feuerfesten Produkten bis zu einer Anwendungstemperatur von 1800°C (technische Keramik)
    www.rath-group.com
5 - Meissen Keramik GmbH 6 - Duravit AG 7 - NPM Neue Private Porzellangesellschaft mbH Meissen/Germany 8 - Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH
  • Herstellung von hochwertigen künsterlischem Zier- und Gebrauchsporzellan, Schmuck und Wohndesign
    www.meissen.de
9 - Zachkeramik Meißen 10 - KI Keramik-Institut GmbH
  • unabhängiges, privates Forschungsinstitut für Anwenderforschung
  • weltweiter Aktionsradius
    www.keramikinstitut.de
Tonwerke Seilitz/Löthain

Entwicklung des Keramikstandorts Meißen

 1708

Labornotiz aus Böttgerschem Labor Geburtsurkunde des europäischen Hartporzellans

 1710

Gründung der ersten Europäischen Porzellan Manufaktur auf der Albrechtsburg in Meißen, die seit 1991 als Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH firmiert

 1857

Produktionsbeginn Melzischer Ofenkacheln durch Carl Teichert, Gründung der Carl-Teichert-Fabrik,
 1879  Meißner Ofen– und Porzellanfabrik
 1861 Gründung der Firma "Dr. Julius Bidtel", Produktion keramischer Glasuren
 1872
Gründung der Firma Dampfziegelei Otto & Schlosser, 1901 Verbund mit der Chamotte-Fabrik Paul Gentz zur "Meißner Chamotte– und Tonwarenfabrik GmbH", Vorläufer der heutigen NPM
 1824 Gründung des Filterwerkes Meißen, Produktion keramischer Filter
 1960 Gründung wissenschaftlich-technisches Zentrum für feinkeramische Industrie, WTK
 1983
Zusammenführung der Firma "Dr. Julius Bidtel" und des Meißner Filterwerks zur "Bidtelia", heute: Keramische Fabrik "Bidtelia" Meißen GmbH
 1986 Zach-Keramik nimmt Betrieb auf
 1990 Umbildung des WTK zum Innovations-Centre Ceramics GmbH, heute Keramik-Institut Meißen GmbH
 1991 Die Rath AG übernimmt Forschungsinstitut für Feuerfeststoffe, Produktion technischer Keramik
 1994
Produktionsaufnahme der Duravit AG mit ihren neuem Werk im Gewerbegebiet Meißen-Ost, Herstellung von Sanitärporzellan
 1999
Die Deutsche Steinzeug AG übernimmt die Produktion von Meissen-Keramik und Fortsetzung der Produktion von Fliesen
 2000
Gründung der NPM Neue Private Porzellangesellschaft mbH Meissen/Germany und Produktionsaufnahme im Gewerbegebiet der Stadt, Herstellung von Geschirr-, Gefäß– und Zierporzellan
 2001

Produktionsaufnahme von MicroCeram GmbH im Gewerbegebiet, Herstellung von keramischen Hochleistungsstoffen, technischer Keramik und Medizintechnik

 2010

Produktionserweiterung der MicroCeram GmbH, Herstellung von Prothetik

 2011

Die Meissen Keramik GmbH gründet sich neu und übernimmt das Fliesenwerk von der Deutschen Steinzeug AG

  Die TKC Technische Keramik Meißen GmbH etabliert sich im Gewerbegebiet selbstständig am Markt

Kontakt

Porträt Martin Schuster

Martin Schuster
Markt 3, 01662 Meißen
Zimmer 120

+49 (0) 3521 467-454

+49 (0) 3521 467-286

E-Mail

Meißen-think ceramic(s)

Meißner Keramikkompetenz

Als im Sommer 1863 Carl Teichert am Neumarkt die erste Meißner Ofenfabrik gründete, begann die Entwicklung der weltbekannten, weil künsterlisch anspruchsvollen und ökonomisch leistungsstarken Meißner Ofenindustrie. Um 1900 arbeiteten im heutigen Stadtgebiet acht Ofenfabriken. Nach und nach wurde die Produktpalette erweitert.

Noch heute haben zahlreiche keramische Firmen neben der weltbekannten Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH ihren Sitz in Meißen. Basierend auf Tradition und Innovation hat sich ein breites Branchenspektrum entwickelt. Forschungseinrichtungen und leistungsfähige Lieferanten tragen wesentlich dazu bei, dass Meißen zu den weltweit wichtigsten Standorten für Porzellan und der keramischen Industrie zählt.

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