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Dienstag, 2. März 2021

Urbanskirche als Gedächtnisort für Verstorbene in der Pandemie - Feierstunde zur Eröffnung

Kirche

 

Seit heute gibt es in der Urbanskirche Meißen-Cölln einen Gedenk- und Andachtsort für die während der Pandemie in Meißen Verstorbenen. Alle Menschen, unabhängig von Konfession und Kirchenzugehörigkeit, sind unter den geltenden Hygienebestimmungen montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr zum Gedenken und zu persönlicher Andacht eingeladen.

Trauernde können Fürbittkerzen anzünden und an einer Tafel ein Porträtfoto des Verstorbenen sowie Kärtchen mit formulierten Klagen, Bitten, aber auch Danksagungen für Hilfe anbringen.

 

Die gottesdienstliche Feierstunde zur Eröffnung des Gedenkortes fand heute im Beisein von Oberbürgermeister Olaf Raschke und Superintendent Andreas Beuchel sowie unter musikalischer Begleitung von Domkantor Thorsten Göbel statt.

 

„Der Gedenkort in der Urbanskirche ist ein wichtiges Symbol dafür, dass Angehörige auch in der aktuellen Zeit mit ihren Sorgen nicht abseitsstehen, sondern ihre Trauer in der Mitte der Gesellschaft einen Platz hat“, so Oberbürgermeister Olaf Raschke.

 

Die kleine Barockkirche in der Dresdner Straße gehört zur Johanneskirchgemeinde Meißen-Cölln. „Uns war es ein besonderes Anliegen, für ganz Meißen und die Region einen Ort anzubieten, um den Menschen, die in der Pandemiezeit verstorben sind, zu gedenken“, erklärt Renate Henke, Pfarrerin der Johanneskirchgemeinde Meißen.

 

„Denn die Trauer über verstorbene Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn findet derzeit nicht mit den gewohnten Ritualen statt. So bleibt keine Gelegenheit für Klagen, Trost und den eigenen Schmerz. Eine offene Kirche bietet Raum, um dies alles zu artikulieren“, so die Pfarrerin weiter.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 107

+49 (0) 3521 467207

+49 (0) 3521 467281

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