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Freitag, 29. Juni 2018

Vorbereitung auf das Bauhaus-Jubiläum 2019

Deckenleuchte

Im Vorfeld des sich ankündigenden Bauhaus-Jubiläums (1919-2019) wurde dieser Tage in der Wartehalle des Hauptbahnhofs ein historisches Detail probeweise hinzugefügt. Dabei handelt es sich um die Nachgestaltung einer Deckenleuchte in Anlehnung an das historische Vorbild.

Die Leuchte wurde zur Bemusterung voll funktionsfähig installiert, damit sich die Gewerbetreibenden im Bahnhof sowie die Reisenden ein Bild der zukünftigen Deckengestaltung machen können.

Unter den ersten Begutachtern der Leuchte waren in dieser Woche Heiko Klaffenbach, Leiter Bahnhofsmanagement bei Deutsche Bahn am Standort Dresden und Umgebung, sowie Oberbürgermeister Olaf Raschke. „Wenn man die nachgestaltete Leuchte mit den historischen Fotos vergleicht, erkennt man natürlich ein paar Unterschiede. Neben Denkmalschutzaspekten gilt es heute z.B. auch, die arbeitschutzrechtlichen Vorgaben in Bezug auf die Ausleuchtungsstärke von Deckenleuchten zu beachten.“

Der Praxistest mit einer Leuchte soll u.a. Erkenntnisse darüber liefern, wieviele Exemplare zur optimalen Ausleuchtung der Bahnhofshalle benötigt werden oder ob noch ergänzende Lichtquellen notwendig sind.

Der neu Meißner Hauptbahnhof wurde 1928 eröffnet. Für die bauliche Gestaltung war der Architekt Wilhelm Kreis (1873-1955) verantwortlich, dessen Schaffen in den 1920er und 1930er Jahren architekturhistorisch im Bereich des Übergangs vom Bauhaus zur Neuen Sachlichkeit angesiedelt wird. Zu Kreis' bekanntesten Bauwerken in Sachsen zählt z.B. das 1930 fertiggestellte Deutsche Hygienemuseum in Dresden.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

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1. Etage, Zi. 106 

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