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Dienstag, 10. September 2019

Einschränkungen durch Pflegemaßnahmen im Stadtwald

Kirchsteig
Parkverbot am Kirchsteig vom 23.9. bis 15.10.

Im Stadtwald Meißen werden seit kurzem Pflegemaßnahmen durchgeführt und ca. 1.000 Kubikmeter Holz geerntet. Um dessen gefahrlosen Abtransport zu gewährleisten, wird im Bereich Kirchsteig 2 und den gegenüberliegenden Garagen für den Zeitraum 23.9. bis 15.10. ein Parkverbot erlassen. Die Stadt bittet dafür um Verständnis, den Anwohner wird empfohlen, ihre Fahrzeuge an anderer Stelle zu parken.

 

Während der Waldpflegemaßnahmen kann es zu verschiedenen Verkehrseinschränkungen kommen: Zufahrten bzw. der Spielplatz am Kirchsteig werden zeitweise gesperrt, Forstmaschinen können kurzzeitig Wege blockieren. Nicht ausgeschlossen ist ferner eine Verschmutzung der Wege durch Forstfahrzeuge. Die Stadt bittet Besucher und Anwohner, die durch Warnschilder markierten Sicherheitsabsperrungen zu beachten. Ziel ist es, zügig und sicher die abgestorbenen Bäume abzutransportieren, um den Wald wieder für Besucher zugänglich zu machen. Im Nachgang der Maßnahmen werden die benutzten Wege gereinigt und ausgebessert.

 

Hintergrund:

Zwischen Hoher Eifer und Fichtenschlag wurde ein 120-jähriger Fichtenbestand vom Borkenkäfer befallen. Die Bäume sind durch die Trockenheit geschwächt und können den Befall nicht mehr abwehren, der betroffene Bestand ist bereits abgestorben. Da die Waldpflegemaßnahmen an den Steilhängen des Triebischtales stattfinden, wird ein Spezial-Gebirgsharvester eingesetzt. Diese fährt nur auf sogenannten Rückegassen, die vor den Maßnahmen durch den Revierförster markiert werden. Der Harvester fällt und entastet die Bäume entlang der Rückegasse und schneidet sie in verschiedene Längen. Danach legt er das Holz beidseits der Rückegasse ab. Somit gelingt es, die Belastungen für den Waldboden möglichst gering zu halten. Das Holz wird im Anschluss hangabwärts transportiert und entlang des Fichtenschlages und Kirchsteiges gelagert. Nachdem die angefallene Holzmenge erfasst ist, kann das Holz abtransportiert werden.

 

Die Maßnahmen sind notwendig, da trockene und abgestorbene Bäume eine Gefahr für die vielen Besucher des Triebischtales darstellen: Äste können spontan herunterfallen und Besucher verletzten oder umstürzende Bäume die Wanderwege versperren. Darüber hinaus ist es ein Ziel, auf dieser Fläche einen stabilen, dem sich ändernden Klima angepassten, Waldbestand zu schaffen. Künftig sollen hier keine Fichten mehr wachsen, sondern es werden Eichen und Hainbuchen gepflanzt.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 107

+49 (0) 3521 467207

+49 (0) 3521 467281

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