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Kindertagesbetreuung und Schulbetrieb

Neue Allgemeinverfügung für Schulen und Kitas ab 29.06.2020 gültig

Ab dem 29. Juni 2020 besteht für Kinderkrippen, Kindergärten und die Kindertagespflege wieder die Möglichkeit, zum Regelbetrieb unter Corona-Schutzmaßnahmen zurückzukehren. Mit der neuen Allgemeinverfügung vom 23. Juni 2020 zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen können in den Kindertageseinrichtungen wieder Veranstaltungen wie etwa Elternabende, Konferenzen, Elterngespräche oder Gremiensitzungen unter Einhaltung allgemeiner Hygieneregeln und Abstandsgebote durchgeführt werden.

Die Corona-Schutzmaßnahmen in der Übersicht:

  • Tägliche Gesundheitsbestätigung,
  • Tragen einer Mund-Nasenbedeckung (betreute Kinder und Personal ausgenommen),
  • Abstandsregeln in Bring- und Abholsituationen,
  • Einhaltung der Hygienemaßnahmen,
  • Dokumentation der Kontaktpersonen.

Bis zu den Sommerferien gilt der eingeschränkte Regelbetrieb weiterhin für Grundschulen, Horte und weiterführende Schulen.

Die neue Allgemeinverfügung tritt am 29. Juni 2020 in Kraft und endet mit Ablauf des 17. Juli 2020, dem letzten Schultag vor den Sommerferien.

(Quelle: https://www.coronavirus.sachsen.de)

Kindertagespflege

Tagespflegestellen können seit 4. Mai 2020 wieder im vollständigen Betrieb arbeiten. Da nur maximal 5 Kinder betreut werden, können die Infektionsketten gering und nachvollziehbar gehalten werden. Die Hygienemaßnahmen erfolgen gemäß den Auflagen, angepasst an die räumlichen Bedingungen.

Kindertagesstätten

Die Betreuung in allen Kindertagesstätten läuft im eingeschränkten Regelbetrieb, d.h. der Kita-Platz ist seit 18.05. wieder für Alle nutzbar. Jedoch müssen die Kitas unter deutlich veränderten Bedingungen arbeiten, die aus der Allgemeinverfügung zum Infektionsschutz abzuleiten sind. Dazu mussten die  Konzepte individuell auf jede Einrichtung angepasst werden.

 

Leider musste es deutliche Einschränkungen geben. Die Abhol-/Bringesituation sollte ohne Betreten der Eltern in der Kita erfolgen. Wo das nicht möglich ist, erfolgt der Einlass gestaffelt, auf klar geregelten Laufwegen und mit Mund-Nasen-Schutz für Eltern. Einschränkungen bedeuten auch, dass es andere Gruppenzusammensetzungen geben und der Tagesablauf geändert werden musste. Gruppen dürfen sich untereinander nicht begegnen – weder bei Angeboten, noch im Garten oder beim Essen. Da die geänderten Bedingungen erheblich mehr Personal binden, mussten in vielen Einrichtungen Öffnungszeiten gekürzt oder Betreuungsverträge angepasst werden. Obwohl sich Pädagogik hier deutlich hinter der Hygiene einordnen muss, versuchen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vor Ort mit den Kindern die Erlebnisse und Veränderungen zu besprechen, Hygiene zu erlernen und eine sanfte Gemeinsamkeit wieder zu ermöglichen.

Grund- und Förderschulen, Horte

Ab 18.05.2020 befinden sich alle Klassen der Grund- und Förderschulen sowie Horte ebenfalls im eingeschränkten Regelbetrieb.

 

Dies bedurfte einer engen Abstimmung zwischen Schulen und Horten, da Klassen/Gruppen und Personal am gesamten Tag möglichst nicht vermischt werden sollen und Hygienemaßnahmen für die Raum-, Toiletten- und Hofnutzung abgestimmt werden mussten.

 

Organisatorische Veränderungen mussten für die Belegung der Klassenräume, die Hofnutzung, das Mittagessen, das Holen und Bringen (aufgrund des Betretungsverbot in Schulen für Eltern und andere Außenstehende) sowie für den Stundenplan in Kauf genommen werden. In einzelnen Schulen gibt es zeitversetzten Unterrichtsbeginn. In den Horten musste es zu eingeschränkten Öffnungszeiten sowie geänderten Betreuungsverträgen kommen.

 

Die Reinigungsleistungen in den Einrichtungen wurden seit Mitte März kontinuierlich vertraglich angepasst und umgesetzt.

 

Die Planung der Sommerferien erfolgt nach erfolgreicher Umsetzung der Vorgaben zum eingeschränkten Regelbetrieb.

Weiterführende Schulen

Nachdem die Prüfungs- und Vorprüfungsjahrgänge bereits seit Ende April wieder in den Schulen lernen, gibt es seit Mitte Mai auch hier den eingeschränkten Regelbetrieb. Das bedeutet:

 

Je nach räumlicher und baulicher Kapazität gibt es einen Wechsel zwischen Präsenzzeiten und Homeschooling, dies kann Arbeit in Blockwochen oder im tageweisen Wechsel bedeuten.

 

Es werden nicht alle Fächer vor Ort unterrichtet. Das Baugeschehen und die Raumgrößen in Verbindung mit den Abstandsregeln verhindern die notwendige großzügige Beschulung. Regelungen zur Raum-, Mensa-, Flur-, Hof- und Toilettennutzung entsprechende der Abstandsregeln wurden getroffen, die Reinigungsverträge wurden seit Mitte März kontinuierlich angepasst.

Elternbeiträge

Vom 18. März 2020 bis 19. April 2020 wurden alle Eltern von der Zahlungspflicht der Elternbeiträge entbunden. Vom 20. April 2020 bis 15. Mai 2020 besteht die Zahlungspflicht nur für Eltern, die die Notbetreuung in Anspruch genommen haben. Ab 18. Mai 2020 besteht der Betreuungsanspruch in den Kindertagesstätten wieder uneingeschränkt gemäß den jeweiligen Betreuungsverträgen. Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt alle Eltern wieder beitragspflichtig sind. Zahlungsgrundlagen in kommunalen Einrichtungen: Für die Zeiträume vom 01. März 2020 bis 17. März 2020 sowie 20. April 2020 bis 30. April 2020 und 18. Mai 2020 bis 31. Mai 2020 wird die Erhebung der Elternbeiträge für jeweils einen halben Monat erfolgen. Grundlage dafür ist der jeweilige Betreuungsvertrag mit der vereinbarten Betreuungszeit. Der Lastschrifteinzug für die Elternbeiträge für den Monat Mai wird aufgrund der kurzfristigen Regelungen bis Ende Juni 2020 erfolgen. Wir bitten alle Eltern um Verständnis für die Verzögerungen im Zahlungsablauf.

Verdienstausfälle wegen Kinderbetreuung können entschädigt werden

Die Landesdirektion Sachsen nimmt seit 31. März 2020 Anträge auf Entschädigung wegen Verdienstausfall entgegen, wenn die Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen wurde. Die Entschädigung wird gewährt, wenn die Sorgeberechtigten ihrer Tätigkeit infolge der Schließung nicht weiter nachgehen konnten und für die Kinder eine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit nicht verfügbar ist. 

Informationen und Formulare: https://www.lds.sachsen.de/soziales/?ID=16304&art_param=854

Kontakt

Katrin Nestler
Leiterin Familienamt
Schulplatz 5, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 006

+49 (0) 3521 467468

+49 (0) 3521 467109

E-Mail