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Donnerstag, 5. April 2012

9,3 Millionen Euro-Investition in Meißen

Spatenstich für Produktionsstätte PFRANG-TEC

Spatenstich für Produktionsstätte PFRANG-TEC

PFRANG-TEC GmbH setzt Spatenstich für neue Produktionsstätte im Gewerbegebiet Meißen-Ost

Im Gewerbegebiet Meißen-Ost (Zaschendorfer Straße) beginnt die PFRANG-TEC GmbH mit dem Neubau einer 2.430 qm großen Fertigungshalle. Das Unternehmen PFRANG-TEC wird bis zum Jahresende 9,3 Millionen Euro am Standort Meißen investieren. 18 qualifizierte Arbeitsplätze werden geschaffen. Die Fertigstellung der Halle ist für Oktober 2012 geplant. Die komplette Inbetriebnahme wird im März 2013 erfolgen.

Das Unternehmen PFRANG-TEC
Schwerpunkt der PFRANG-TEC GmbH ist die ultrapräzise Bearbeitung von großen Metallbaugruppen, die in der Windkraft oder im klassischen Maschinenbau (u.a.) benötigt werden. Hierzu gehören Systeme für Labyrinth-Kompressoren die Drücke bis 3.500 bar aufbauen, Drehmomentstützen für die 6,5 MW Offshore-Windkraftanlagen oder Werkzeugaufspannplatten für die 2.200 Tonnen Spritzgießmaschinenklasse. Eine jede Werkzeugaufspannplatte hat dabei ein Bruttogewicht von 32.000 kg. Während der Bearbeitung werden 5.000 kg Material pro Fertigungsteil abgetragen und zerspant. Dennoch werden die gigantischen Teile mit höchster Genauigkeit, bis in den μ-Bereich hinein, gefertigt.
Zum Verständnis: 1 μm steht für 1 millionstel Meter.

Produktionsbedingungen
Um Bauteile in diesen Toleranzen fertigen zu können sind die Anforderungen an die Umfeldbedingungen der Produktionsumgebung sind riesig:
Die Fundamente unter den Werkzeugmaschinen sind bis zu 5 m mächtig um selbst kleinste Setzungserscheinungen zu verhindert. Die Fundamente sind sequentiell beheizbar um Verspannungen im Fundamentkörper ausgleichen zu können.
Die Halle, mit ihrer 40 Tonnen-Bekranung, steht auf schwingungsisolierenden Fundamenten und ist thermisch hochgradig stabilisiert. Um eindringende Kälte in den Fundamenten zu vermeiden, wird die Außenhautisolierung bis auf 1,5 m Tiefe in den Erdboden hineingeführt.

Die Koordinatenmessmaschine wird nach ihrer Fertigstellung eine der größten in Deutschland sein und auf hochbelastbaren Spezialfundamenten errichtet. Diese Maschine wird einen Kubus von 84 m³ mit einer Grundgenauigkeit von 3,6 μm vermessen können. Um jegliche Umwelteinflüsse auszuschalten, "schwebt" die fasst 200 Tonnen schwere Maschine während des Messvorganges auf einem Luftlager um Schwingungsübertragungen aus der Umgebung abzufangen.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 107

+49 (0) 3521 467207

+49 (0) 3521 467281

E-Mail