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Donnerstag, 12. September 2013

Vortrag über den Bildhauer Johannes Schilling: Interessantes aus dem Leben und Schaffen des Künstlers am 13. September 2013 im Prälatenhaus

Schilling

Die Standbilder und Denkmäler des Bildhauers Prof. Dr. Johannes Schilling sind weltbekannt. Die „Vier Tageszeiten“ auf der Brühlschen Terrasse in Dresden und die „Germania“ bei Rüdesheim zählen zu seinen berühmtesten Werken.

Heiko Weber, Historiker und Museologe aus Mittweida, gewährt am 13. September den Zuhörern einen Einblick in das Leben und Schaffen des Künstlers.

Am 23. Juni 1828 wurde Schilling in Mittweida geboren, 1877 ernannte ihn die Stadt zu ihrem ersten Ehrenbürger. Der Künstler verstarb am  21. März 1910 in Klotzsche.     

Neben Prof. Ernst Friedrich August Rietschel und Prof. Ernst Julius Hähnel gehörte Johannes Schilling zu den berühmtesten Bildhauern des Spätklassizismus und war Mitbegründer  der sächsischen Bildhauerschule im 19. Jahrhundert. Insgesamt schuf Schilling über 300 Plastiken, darunter zahlreiche Denkmäler, Standbilder und Grabplastiken in Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich.

Die Vita des angesehenen Bildhauers ist mit Meißen auf  besondere Weise verbunden. Im Jahre 1704 erwarb seine Familie das Proschwitzer Gut  und begann dort das heutige barocke Schloss zu errichten. 1732 wird es zum Zeitpunkt des Verkaufes an die Familie von Beichlingen erstmalig urkundlich erwähnt. Bereits um 1715 hat man an der Trinitatiskirche in Zscheila das Grufthaus für die Familie von Schilling angebaut. In den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde Johannes Schilling aus Dresden in die dortige Familiengruft umgebettet.

Vortrag zum Leben und Werk von Johannes Schilling: Freitag, 13. September, 19.30 Uhr, Prälatenhaus, Rote Stufen 3

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Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

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