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Dienstag, 25. April 2017

Baum des Jahres für den Käthe-Kollwitz-Park - Klimawandel macht der Fichte zu schaffen

Baum
Die traditionelle Pflanzung eines Baumes des Jahres nahm Oberbürgermeister Olaf Raschke heute im Käthe-Kollwitz-Park vor, wo nun eine kleine Fichte den Baumbestand ergänzt. Sie vervollständigt eine Gruppe mit zwei bereits bestehenden Bäumen ihrer Art. Unterstützt wurde die Pflanzung von der Baumschule Tamme in Meißen. 

Die Fichte zeichnet sich durch einen geraden Wuchs aus. Ihre den aufrechten Stamm umgebenden Astquirle sorgen für den charakteristischen etagenartigen Eindruck der Baumkrone. Rund 50 Meter hoch und bis zu 400 Jahre alt kann eine Fichte werden.

In den 80er Jahren wurde der deutsche Fichtenbestand in den Mittel- und Höhenlagen extrem dezimiert. Auch die aktuellen Klimaveränderungen machen der Fichte zu schaffen. Sie gehört zu den Bäumen, die den stärkeren Extremen am wenigsten gewachsen sind – Stürme, höhere Temperaturen und längere Trockenperioden aber auch der Befall mit Borkenkäfern drohen den Lebensraum der Fichte immer weiter einzuschränken.

Grund genug für die Dr. Silvius Wodarz Stiftung dieses Jahr den einstigen „Brotbaum“ der deutschen Holzindustrie zum „Baum des Jahres“ zu ernennen. Die Stiftung vergibt den Titel jährlich an eine Baumart, die dadurch besonders in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit rücken soll. Dabei spielen auch ökologische Bedeutung, Seltenheit oder Bedrohung eines Baumes eine Rolle. Grundsätzlich geht es jedoch darum, die Bevölkerung für die Vielfalt und die Eigenarten des heimischen Baumbestandes zu sensibilisieren.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 107

+49 (0) 3521 467207

+49 (0) 3521 467281

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