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Mittwoch, 6. Oktober 2021

Kultur-hoch-2-Akteure erkunden den Stadtteil - Erstes Live-Netzwerktreffen im Triebischtal

Menschen
Lokale Netzwerke stärken, Akteure zusammenbringen, Kultur und kulturelle Bildung in der Kommune fördern – darum geht es beim Projekt K². Was erst einmal abstrakt klingt, könnte wichtige Auswirkungen vor allem auf den Alltag von Kindern und Jugendlichen in Meißen haben.

Umso größer war die Freude, als die Stadt Meißen Anfang des Jahres die Zusage über die Projektförderung der Bundesakademie für Kulturelle Bildung erhielt.

Gemeinsam stark für kulturelle Bildung

Seitdem tauscht sich ein festes 15-köpfiges Team über die Teilhabechancen der jungen Generation in Meißen aus und knüpft eifrig an einem kulturellen Bildungsnetzwerk. Mit dabei: Mitglieder des Jugendstadtrates sowie Akteurinnen und Akteure aus kommunaler Verwaltung, Kultur- und Bildungseinrichtungen und aus der Sozial-, Kinder- und Jugendarbeit.

„Nach den ersten digitalen Begegnungen haben wir uns nun auf den Weg hinaus in die Stadt gemacht. Es ist klasse, dass wir uns nun richtig begegnen und austauschen können“, so Kulturreferentin Sara Engelmann. Im Triebischtal standen neben einem Besuch der Porzellan-Stiftung Meissen und der Manufaktur Meissen auch ein Rundgang durch das Franziskus-Kinderhaus und die Triebischtalschule auf dem Programm. Dort gab es spannende Einblicke in Konzepte, Stärken und Wünsche, ganz praktische Möglichkeiten vor Ort aber auch im gesamtstädtischen Kontext. „Für uns ein besonders konstruktiver Austausch“, so Familienamtsleiterin Katrin Nestler: „Kulturelle Teilhabe meint schließlich nicht nur das Erleben von Kunst und Kultur, sondern vor allem aktive, kreative Betätigung, das Aneignen, Ausprobieren und Erfahren und hierfür schaffen wir im Netzwerk neue Räume.“

„Der eigentliche Fußweg war zwar nicht lang, aber wir sind schöne Schritte gemeinsam gegangen und haben quasi im Vorbeigehen unser großes Netzwerkziel mit Leben gefüllt“, sagt Engelmann im Nachgang über den Stadtteilspaziergang. Es gibt schon jetzt erste Ideen für konkrete Projekte und Wünsche nach mehr Austausch. Das beflügelt.“

Ziele für kulturelle Teilhabe in Meißen

Vorangegangen war dem persönlichen Treffen ein zweitägiger digitaler Praxisworkshop mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung. Dabei haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine gemeinsame Vision für Meißen formuliert. So möchte man das Netzwerk stärken und pflegen, um die schon jetzt vielfältige kulturelle Bildung nach außen hin sichtbarer und offener für alle zu machen. Kinder und Jugendliche sollen zielgruppenorientierte Angebote an für sie attraktiven Orten erhalten. Beteiligungs- und Gestaltungsmöglichkeiten will man verstärken, damit Kinder und Jugendliche ihre Fähigkeiten ausprobieren und einbringen können. Ziel ist außerdem der Aufbau einer Plattform für Anbietende und Nutzende, die Suche und Teilhabe an kulturpädagogischen Angeboten vereinfacht.

Hintergrund: Unter einer Vielzahl an Bewerbern wurde die Stadt Meißen für eine Projektförderung der Bundesakademie für Kulturelle Bildung ausgewählt. Im Bündnis mit Familienamt und Jugendstadtrat hat Kulturreferentin Sara Engelmann im Dezember 2020 eine Bewerbung dazu auf den Weg gebracht. Meißen gehört damit zu insgesamt sechs Kommunen, die in einem zweijährigen Analyse- und Beratungsprozess im Aufbau und in der Stärkung von kulturellen Bildungsnetzwerken unterstützt werden.

„K² - Kulturnetzwerke in Kommunen“ ist Teil des Bundesförderprogramms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 

Weitere Informationen unter https://www.bundesakademie.de/kompetenz/projekte/k2-kulturnetzwerke-in-kommunen/

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 107

+49 (0) 3521 467207

+49 (0) 3521 467281

E-Mail