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Stadtmuseum Meißen

Bitte nicht füttern!

Tiere in der bildenden Kunst - Sonderausstellung vom 18. Mai bis 23. Sept. 2018

Museum
TIere
Unter dem Titel „Bitte nicht füttern!“ zeigt das Stadtmuseum Meißen von Pfingsten bis Ende September des Jahres eine Sonderausstellung mit Tierdarstellungen in der Bildenden Kunst. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf Kleinplastiken aus Keramik und Porzellan. Darunter sind Werke vom 18. Jh. bis um 1970 aus der Porzellan-Manufaktur Meissen und der Meißner Ofenindustrie (Teichert) vertreten, aber auch aus thüringischen, bayrischen und fränkischen Porzellanfabriken. Wien, Kopenhagen und Ungarn sind ebenfalls vertreten.

Das Tier als Motiv in der Bildenden Kunst

Tierdarstellungen gehören zu den häufigsten und ältesten Themen der Bildenden Kunst. Sie sind bereits auf neolithischen Höhlenmalereien zu finden und ziehen sich in unterschiedlicher Intensität und Bedeutung durch die gesamte Kunstgeschichte.

Mit dem steigenden Interesse an der Natur in der Renaissance trat die Tierdarstellung in eine neue Phase: Das Tier wurde Studienobjekt und um seiner selbst willen dargestellt, statt von außen mit Bedeutungen (Symbole, Ornamente u. ä.) versehen zu werden. Das Tier selbst wurde Objekt darstellerischen Interesses.

Als 1710 das europäische Hartporzellan erfunden worden war und dessen Fertigung 1710 in Meißen begann, wurde es schon um 1730 zum Werkstoff realistischer Tierdarstellungen, sowohl als Groß- als auch als Kleinplastik. Einige populäre, technologisch und darstellerisch erstaunliche Figuren der Porzellan-Manufaktur Meissen aus den Sammlungen der Meissen-Porzellan-Stiftung und des Stadtmuseums Meißen legen davon Zeugnis ab.

Von Meißen ging im 18. Jh. die Kleinplastik aus und wurde Teil der Produktpalette vieler deutscher und europäischer Porzellanhersteller. Das zeigt besonders die Sammlung von Frank Werner aus Weinböhla am Beispiel von Hundefiguren, passend zum chinesischen Jahr im Zeichen des Hundes, der Loyalität, Hilfsbereitschaft und Ehrlichkeit verkörpert.

Der Sammler Karl B. Thomas hat sich auf Skulpturen aus den Meißner Ofenfabriken spezialisiert. Diese Betriebe versuchten nicht nur beim Geschirr, sondern auch mit einem Figurenprogramm zu dem auch Tierfiguren namhafter Künstler gehörten, der Porzellan-Manufaktur nachzueifern.

Das Tiermotiv in der Bildenden Kunst tritt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in eine neue Epoche ein. Einerseits erfuhr das Tier als autonomes Sujet in der Plastik wieder größere Aufmerksamkeit, wie seit dem 18. Jahrhundert nicht mehr, andererseits trat die Fauna (neben der Flora) im Jugendstil auch als Ornamentmotiv in der angewandten Kunst hervor.

Neben Kleinplastiken aus Porzellan und Keramik ist auch der Tierdarstellung in der Meissener Medaillenkunst eine Vitrine gewidmet. Diese Exponate werden ergänzt von zweidimensionalen Tierdarstellungen aus Malerei und Grafik.

Den Besucher erwarten mehr als 300 interessante Exponate!

Das Stadtmuseum Meißen, Heinrichsplatz 5, hat Dienstag bis Sonntag  (auch am Pfingstmontag) jeweils 10 – 18 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten: Di bis So von 10 bis 18 Uhr

Eintrittspreise: Erwachsene 4,-€, Ermäßigte 3,-€, Familie mit zwei Kindern 11 €
Gruppen bitte rechtzeitig anmelden: 03521/458857

Franziskanerklosterkirche

Stadtmuseum in der ehem. Franziskanerklosterkirche
Heinrichsplatz 3

Tel. +49 (0) 3521 458857

Ausstellungen/Veranstaltungen/Führungen:

  • Ständige Ausstellung zur Stadtgeschichte "Meißen als Wiege Sachsens"
  • im Kreuzgang "Grabplatten aus fünf Jahrhunderten"
  • Sonderausstellungen und traditionelle Weihnachtsausstellung
  • museumspädagogische Angebote
  • Dauerausstellung: "Meißens Kleinstadtidylle zu Ludwig Richters Zeiten", Interieur und Malerei der Biedermeierzeit
  • Führungen nach Anmeldung

Zu sehen sind überdies einzigartige Exponate wie Deutschlands größte handradbetriebene Weinpresse von 1788, das letztes Elbefischerboot Typ "Schluppe" oder großformatige Originalkartons zur Nibelungensage von Julius Schnorr von Carolsfeld.

> Geschichte des Hauses

Öffnungszeiten:
Di - So  10 - 18 Uhr
25./26.12. und 01.01.  14 - 18 Uhr
24./31.12. geschlossen

Verwaltung
Rote Schule, Schulplatz 5

Tel. +49 (0) 3521 467332
Fax. +49 (0) 3521 467321
E-Mail

Schaudepot mit reizvollen Raritäten

Rote Schule (Foto: G. Patzig)
Schulplatz 5
Tel. +49 (0) 3521 467332

Führungen:
Persönliche Führungen durch zwanzig neu eingerichtete Schaudepots mit ca. 100.000 Museumsobjekten als Schätze der Stadt Meißen.

> Geschichte der Roten Schule

Öffnungszeiten:
Jeden ersten Dienstag im Monat 16 Uhr öffentliche Führung mit Voranmeldung. Andere Termine nach Vereinbarung.

Eintrittspreis:
5,00 € pro Person

Kontakt

Stadtmuseum Meißen, Heinrichsplatz 3, 01662 Meißen
Museumsleiterin:

Martina Fischer
Schulplatz 5
01662 Meißen

+49 (0) 3521 467332

+49 (0) 3521 458857 (Museumskasse Franziskanerklosterkirche)

+49 (0) 3521 467321

E-Mail

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr

Veranstaltungen

  • Internationaler Museumstag am 13. Mai 2018: Eintritt in alle Museumsbereiche nur 1 Euro

 

  • Jeden ersten Dienstag im Monat findet zudem eine Führung durch die zwanzig Schaudepoträume des Stadtmuseums statt (5 Euro / Pers.). Sondertermine sind nach Absprache möglich. Ort: Rote Schule