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Montag, 20. Juli 2020

Fertigung der Stahlsegmente für den Triebischsteg in vollem Gange

triebischsteg

Oberbürgermeister Olaf Raschke besuchte heute das Meißner Werk der Firma Stahl- und Maschinenbau Graf, um sich ein Bild vom aktuellen Baustand des Triebischstegs zu machen. Derzeit werden die verschiedenen Einzelteile des Ersatzneubaus gefertigt. „Es ist ein gutes Zeichen, dass der Zuschlag für das Vorhaben an ein lokales Fachunternehmen gehen konnte“, so der Oberbürgermeister.

„Damit unterstützen wir die Sicherung und den Erhalt von Arbeitsplätzen in unserer Region.“

 

Jedes der Einzelsegmente aus Stahl misst zwischen fünf und sieben Metern. Nach der Fertigung werden sie auf die Baustelle zwischen Martinsbrücke und Hahnemannsplatz transportiert und auf einer Gesamtlänge von 85 Metern mit Schrauben fixiert.

 

„Das Zusammenfügen der Einzelteile unterliegt den besonderen örtlichen Gegebenheiten“, erläutert Werkleiter Kay Böhme. „Es ist dort schlichtweg kein Platz für umfangreiche Baugerätschaften. Alle Arbeiten vor Ort müssen deshalb von Hand ausgeführt werden. Und auch die Vorgaben in der Altstadt und am fließenden Gewässer, wie Lärm- und Hochwasserschutzregelungen, müssen berücksichtigt werden“, so der Metallbaumeister.

 

Neben dem Geländer sind Gehwegplatten sowie Kragträger, also einseitig gelagerte und belastete Balken, weitere Hauptbauteile der Gesamtkonstruktion.

 

Die Bauplanung hat die Ingenieurgesellschaft Bonk und Herrmann aus Dresden übernommen.

 

Hintergrund:

Der Ersatzneubau des Triebischstegs war notwendig geworden, nachdem 2013 eine gefährdete Tragfähigkeit der Stahlträger festgestellt wurde. Mehrere Hochwasserereignisse hatten deren Betonummantelung so stark beschädigt, dass Wasser eindringen und Korrosionsschäden anrichten konnte.

Kontakt

Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters

Markt 1, 01662 Meißen
1. Etage, Zi. 107

+49 (0) 3521 467207

+49 (0) 3521 467281

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