Städtepartnerschaft

Städtepartnerschaftsverein feiert 25-jähriges Jubiläum

Für den Städtepartnerschaftsvereins Meißen e.V. war der 14. Juli 2023 ein ganz besonderer Tag. An diesem wurde vor 25 Jahren die Vereinsgründung unterschrieben. Am letzten Augustwochenende konnte dann das 25-jährige Bestehen gefeiert. Mittags übernahm der Städtepartnerschaftsverein Meißen e.V. die Baumpatenschaft für die am Altstadtbrückenkopf stehende Japanische Nelkenkirsche und am Abend fand die Festveranstaltung statt, zu welcher die Vereinsmitglieder, Vertreter der Stadt und Gäste aus den Partnerstädten und aus befreundeten Vereinen eingeladen waren. 

Die Feierlichkeiten umrahmte die Big Band der Musikschule Meißen mit erfrischenden Klängen.

Es war ein gelungener Tag, der alle motiviert hat, die aktuellen Freundschaften mit Menschen aus Frankreich, Japan, Baden-Württemberg, Griechenland, Tschechien, den USA und aus Polen ehrenamtlich zu pflegen.

Kurzporträt

  • Land: Polen
  • Verwaltungsbezirk: Niederschlesien
  • Fläche: 56,3 km2
  • Einwohner: 98.436 (2020)
  • Bevölkerungsdichte: 1.748 Einwohner je km²
  • Webpräsenz: www.portal.legnica.eu
  • Stadtpräsident: Tadeusz Krzakowski 

Kultur & Sehenswürdigkeiten

  • Kathedrale St. Peter und Paul - Marienkirche
  • Piastenschloss
  • Altes und Neues Rathaus
  • Ritterakademie
  • Großer Ring mit Heringsbuden - alte Stadttore
  • Franziskanerkloster
  • Kupfermuseum
Bundesgruppe Liegnitz - Stadt und Land - e.V.

Die Bundesgruppe Liegnitz - Stadt und Land - e.V. ist die Interessenvertretung der Menschen und ihrer Nachkommen, die im Jahre 1945, am Ende des 2. Weltkrieges, unter Verletzung internationalen Rechts aus Stadt und Landkreis Liegnitz gewaltsam vertrieben wurden. Die vertriebenen Liegnitzer schlossen sich an ihren neuen Aufenthaltsorten zu "Heimatgruppen Liegnitz" zusammen. Anlässlich des Liegnitzer Treffens im Jahre 1956 wurde beschlossen, der Organisation den Namen "Bundesgruppe Liegnitz- Stadt und Land-" zu geben und beim Amtsgericht Wuppertal ins Vereinsregister eintragen zu lassen. [Quelle: www.liegnitz.de

Städtepartnerschaftsaktivitäten

VfL Meißen Handballerinnen erfolgreich in der Partnerstadt Liegnitz

Wichtige Auslandserfahrungen sammeln

Insgesamt 35 junge Nachwuchs-Handballerinnen vom Talentstützpunkt des VfL Meißen waren beim XVII. Handballfestival am 10. und 11. September in der polnischer Partnerstadt Liegnitz zu Gast.

Dies war bereits die dritte Teilnahme der Meißnerinnen am sehr gut besetzten Lions Cup 22 des Handballclubs UKS Legnica in den letzten Jahren. „Die Verbindungen der Handballerinnen nach Liegnitz bestehen schon sehr lange – bereits in den 90iger Jahren gab es Vergleiche und Turnierbesuche zwischen den Partnerstädten. Wir freuen uns, dass wir diese Partnerschaft seit einigen Jahren wieder beleben konnten“, weiß die heutige Trainerin Gundula Bleul zu berichten.

Neben den drei VfL – Teams nahmen insgesamt mehr als 30 polnische Mannschaften am Turnier teil. Mit jeweils fünf Spielen wurden die Mädchen aus dem Elbland richtig gefordert und konnten mit großem Einsatz in den neu formierten Teams zeigen, was sie in den Sommertrainingslagern gelernt haben. Mit zwei 3. Plätzen (D und B- Jugend) und einem guten 5. Platz (C- Jugend) waren die VfL Teams auch sehr erfolgreich und konnten zudem wichtige spielerische Erfahrungen, aber auch Teamerlebnisse bei diesem Auslandsaufenthalt in der Partnerstadt Liegnitz sammeln.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Tomasz Dobrolowicz und sein Team für dieses tolle Handball – Festival und der Stadt Meißen für die Unterstützung.

 

Gundula Bleul
Leiterin Talentstützpunkt

Damit die Chemie stimmt

Polnische Gastschüler auf Meißen-Besuch

Seit 2017 besteht zwischen dem Gymnasium Franziskaneum und dem V. Gymnasium „Johannes Hevelius“ in Meißens polnischer Partnerstadt Liegnitz (Legnica) ein Schüleraustauschprogramm. 2020 widmet es sich dem The- ma Chemie und steht unter dem Motto „Chemie ohne Geheimnis- se“, beteiligt sind Schüler der Leistungskurse Chemie beider Schulen.

Nachdem der Meißner Chemie-Leistungskurs im Dezember 2019 in Liegnitz zu war, weilten die polnischen Schüler vom 4. bis 7. März in Meißen. Hauptziele des Austausches sind das Kennenlernen des unmittelbaren europäischen Nachbars, dessen Lebensverhältnisse, Kultur, Geschichte, Bildungssystem oder auch die Perspektiven für die Jugend im Nachbarland, ebenso der wissenschaftliche Austausch im Bereich Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik (MINT) sowie das Kennenlernen wissenschaftlicher Institutionen und Industrie- unternehmen des Nachbarlandes.

Finanzielle Unterstützung – Zuschüsse für Übernachtungs- und Fahrtkosten - erfährt das Programm durch das Deutschpolnische Jugendwerk mit dem Förderprogramm für MINT-Projekte im internationalen Jugendaustausch „Experiment Austausch“. Darüber hinaus steuert der Städtepartnerschaftsverein Meißen e.V. 200 Euro zum Gelingen des Projektes bei. 

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des ersten Austausch- Durchganges erfolgte im Nach- gang der Besichtigung der Schwerter-Brauerei am 7. März ein gemeinsames Mittagessen mit Oberbürgermeister Olaf Raschke in der Brauereigaststätte „Zum Schwerter Bräu“. Teilnehmer: V. Gymnasium „Johannes Hevelius“ (Legnica): Chemielehrerin Monika Bandrow, Deutschlehrerin Julita Bogdańska-Gabińska, Franziskaneum: Tutoren Anka Sonntag- Löhr und Bernhard Teichfischer.

Gastfreundschaft, die beeindruckt

Schüler der Pestalozzi-Oberschule zu Besuch in Liegnitz

Vom 30. Mai bis zum 2. Juni fand das erste Treffen der Schülerdelegationen der Partnerstädte Meißen und Legnica statt. Sieben Schüler aus den 7. Klassen und zwei Lehrer der Pestalozzi-Oberschule Meißen besuchten die Schüler der Szkoła Podstawowa Nr. 16 in Legnica. Bereits letztes Jahr nahmen Vertreter unserer Schule an einem internationalen Fußballturnier in Legnica teil. Dieses Jahr standen Begegnung und Austausch im Vordergrund, was vom Deutsch- Polnischen Jugendwerk finanziell unterstützt wurde.

Mit dem Zug machte sich die Gruppe am Himmelfahrtstag auf nach Polen. Sie wurde am Bahnhof von zwei Lehrern und polnischen Schülern begrüßt und zur Schule gebracht, wo eine große Schülergruppe mit Lehrern und Eltern ein Buffet mit Schnittchen, Kuchen und Wackelpudding in den Farben der deutschen Flagge vorbereitet hatten. Nach dem herzlichen Empfang, bei dem die Schulleiterin, Frau Julia Marciszewska, eine Begrüßungsrede auf Deutsch hielt, verbrachten die Schüler den Abend mit ihren Gastfamilien.

Am Freitagvormittag stand zunächst ein Workshop auf dem Programm, bei dem die deutschen und polnischen Schüler sich gemeinsam kreativ betätigen konnten. Danach war die Delegation eingeladen, an einer festlichen Auszeichnungsveranstaltung, bei der sämtliche Schüler der Schule anwesend waren, teilzunehmen. Nach dem Mittagessen hatte die deutsch-polnische Schülergruppe einen Termin beim Bürgermeister von Legnica, der dort „Stadtpräsident“ genannt wird. Er nahm sich die Zeit, den Jugendlichen zu erklären, was eine Städtepartnerschaft ist und welche Ziele sich Meißen und Legnica gestellt haben. Am Ende freute er sich sehr über die mitgebrachten Geschenke: Meißner Bier und eine druckfrische Meißner Stadtbroschüre auf Polnisch, welche uns als Gastgeschenk vom Amt für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur der Stadt Meißen zur Verfügung gestellt wurde. Nachmittags hatten die polnischen Lehrer ein spannen- des Stadtspiel mit herausfordernden Aufgaben vorbereitet, bei dem die deutschen Schüler mit den polnischen zusammenarbeiteten und gleichzeitig Legnica besser kennenlernen konnten. Der Abend wurde wieder bei den Gastfamilien verbracht, deren Gastfreundschaft überaus beeindruckend war. 

Am Samstagvormittag wurden zur Erinnerung gemeinsam T- Shirts gestaltet. Außerdem bastelten die deutschen Schüler Dankeskarten mit polnischen Texten für ihre Gastfamilien. Den Nachmittag verbrachten alle im nahegelegenen Wroclaw. Der Ort, der früher Breslau hieß, ist eine Großstadt mit über 600.000 Einwohnern und über 300 kleinen Zwergen, die überall in der Stadt zu finden sind, wenn man mit aufmerksamen Augen hindurchgeht. Von einem sehr netten Stadtführer erfuhren die Schüler und Lehrer viel über die Geschichte der einst deutschen und heute polnischen Stadt. Nach einem Abschlussessen ging es für die Nacht zurück nach Legnica.

Am Sonntagmorgen hieß es mit einigen Tränen in den Augen schon wieder Abschied nehmen von Legnica. Zum Glück werden Instagram, WhatsApp und Snapchat das Kontakthalten erleichtern, bis die polnischen Schüler mit ihren Lehrern vom 3. bis zum 6. Oktober 2019 in Meißen zu Gast sein werden, um dann unsere Stadt und die Pestalozzi-Oberschule kennenzulernen.

Markus Starystach und Sarah Stolle, Pestalozzi-Oberschule

Präsentation zum ersten Schüleraustausch Liegnitz - Meißen
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Neue Partner in der Republik Polen

Städtepartnerschaft zwischen Meißen und Legnica feierlich besiegelt

Nachdem sich am 1. November 2017 bereits die Meißner Stadträte ohne Ausnahme für eine Partnerschaft mit der niederschlesischen Stadt Legnica ausgesprochen hatten, votierte am 27. November auch der Stadtrat in Legnica einstimmig für diese Verbindung. Die feierliche Unterzeichnung der Städtepartnerschaftsurkunde durch beide Stadtoberhäupter erfolgte heute im Trauzimmer des Meißner Rathauses.

Bereits im Mai 2017 weilte Oberbürgermeister Olaf Raschke mit Vertretern der Stadtverwaltung auf Einladung seines polnischen Amtskollegen, Stadtpräsident Tadeusz Krzakowski, in Legnica, um sich mit den Verantwortlichen zum Thema Städtepartnerschaft auszutauschen, sowie um Stadt und Region näher kennenzulernen.

Der Gegeneinladung seines deutschen Kollegen nahm der Stadtpräsident gerne an und ist nun vom 8. bis 10. Dezember mit einer kleinen Delegation zu Gast in Meißen.

Tadeusz Krzakowski, geb. 1957, ist seit 2002 Stadtpräsident von Legnica. Während seines Besuchs in Meißen wird er von Stadtratspräsident Wacław Szetelnicki und Stadtratsvizepräsident Benedykt Ksiądzyna sowie den städtischen Mitarbeitern Piotr Niemiec (Leiter der Schule Nr. 5), Artur Antkiewicz (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) und Katarzyna Zubiel (Internationale Zusammenarbeit) begleitet.

Im Vorgriff auf die neue Verbindung besuchten in der Zeit vom 1. bis 4. Dezember 13 Kinder und fünf Betreuer des SV „Fortschritt“ Meißen-West 1990 e.V. das XXXI. Internationale Nikolaus-Hallenfußballturnier in Legnica, bei dem Mannschaften aus den Partnerstädten gegeneinander antreten. Trotz ihres Ausscheidens in der Vorrunde gewannen die Meißner Fußballer während ihres Aufenthaltes in Niederschlesien zahlreiche Ideen für künftige sportliche Begegnungen. Bereits seit den Achtzigerjahren besteht der sportliche Austausch zwischen beiden Städten.

Die 80 Kilometer östlich von Görlitz gelegene kreisfreie Stadt Legnica war an Meißen mit dem Wunsch herangetreten, den bereits vorhandenen Austausch in den Bereichen Jugend und Sport auszubauen und zu erweitern. Legnica ist eine der ältesten Städte in der Region Niederschlesien und ein wichtiges Wirtschaftszentrum.

Die Stadt liegt in der Gabelung der Flüsse Kaczawa (Katzbach) und Czarna Woda (Schwarzwasser) sowie an der Grenze des Sudentenvorlandes und der Schlesischen Tiefebene. Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von 56,30 km². Legnica liegt an der historischen Handels- und Pilgerstraße Via Regia, die in Portugal beginnt und in der Ukraine endet. Mit ca. 104.000 Einwohnern und einem regen Kultur-, Hochschul- und Sportleben bietet die Stadt beste Voraussetzungen für eine lebendige Städtepartnerschaft. Legnica unterhält Städtepartnerschaften mit Wuppertal, Roanne (Frankreich), Blansko (Tschechien) und Drohobytsch (Ukraine).

Für Meißen ist Legnica die siebente Partnerstadt nach Vitry-sur-Seine in Frankreich, Arita-chō in Japan, Fellbach bei Stuttgart, dem tschechischen Litoměřice (dt.: Leitmeritz) und Korfu in Griechenland sowie der 2001 abgeschlossenen Verbindung mit Provo (Utah, USA).

Anne Dziallas, Leiterin Büro des Oberbürgermeisters
Anne Dziallas
Leiterin Büro des Oberbürgermeisters
Laura Schmuck
Besucheranschrift
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